Weiteres Unentschieden in Erfurt

Bilder vom Spiel in Thüringen sind online.

Zuschauer:  7.480

Gäste: rund 100

Mit immerhin drei Bussen machten wir uns an diesem Samstagmorgen auf in die thüringische Landeshauptstadt. Die Fahrt dorthin verlief reibungslos und auch das Wetter wurde von Stunde zu Stunde schöner. In Erfurt angekommen trank der Großteil der aktiven Szene gemeinsam mit den mitgereisten Stadionverbotlern gemütlich in der herrlichen Frühlingssonne ein zwei Bierchen. Es stand ein bis dato perfekter Fußballsamstag in Aussicht…

Im Gästeblock angekommen konnte man sein Auge über das Steigerwaldstadion schweifen lassen. Ein Stadion das bis heute noch den Charme einer leider vergangenen Fußballära versprüht, abseits von modernen Arenen und Schnick Schnack.

Zum Intro brachten wir einige Schwenker und versuchten trotz deutlicher Unterzahl gegenüber des Erfurter Heimblocks unsere Mannschaft zum ersehnten Sieg voran zu peitschen. War unser Block anfangs verhältnismäßig lautstark, machte gegen Ende der ersten Halbzeit vielen die ungewohnte Hitze zu schaffen, so dass man eher unzufrieden mit sich selbst in die Halbzeit ging. Die zweite Hälfte war gezeichnet von Mittelmaß. Zwar bemühte sich der aktive Block einen guten Support abzuliefern, dennoch gelang es nicht den so oft zitierten Funke überspringen zu lassen. Immerhin war der Block über die gesamte Spieldauer durch einige Schwenker optisch sehr lebendig.

Auf dem Platz fielen wieder einmal keine Tore. In der ersten Halbzeit konnte sich unser Fußballclub nach einem Lattentreffer glücklich schätzen nicht mit Rückstand in die Pause gehen zu müssen. Auch in der zweiten Halbzeit konnte unser Team nie wirklich gefährlich werden. So musste man wohl nach Schlusspfiff froh sein, mit einem schmeichelhaften Punkt die Heimreise anzutreten.

Nach dem Spiel hingen wir wie gewohnt die Zaunfahnen ab und sammelten unsere Fahnen ein, um dann als geschlossener Mob das Stadion zu verlassen. Schon fast am Bus angekommen, rissen Beamte der Erfurter Bereitschaftspolizei einen Jugendlichen aus dem Block und schleppten ihn in einen der Polizei-Neunsitzer. Der darauffolgende Protest aus unseren Reihen wurde aggressiv zurückgewiesen. Die Frustration im Mob stieg von Sekunde zu Sekunde und aus dem nichts entstand eine Rangelei zwischen einigen Grünen und Rot-Blauen. Schnell wurden auf Seiten der Polizei Kameras gezückt, Hunde und weitere Verstärkung war selbstverständlich im Anmarsch. Wieder drangen einige Beamten in den Mob ein und packten einen weiteren Freund von uns. Dieser Anblick lies bei einigen Heidenheimern die Sicherungen durchbrennen und sie eilten ihrem Freund zur Hilfe. Die Beamten fühlten sich wohl so stark gefährdet das sie es für nötig hielten massiv mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen uns vorzugehen. Zwei Heidenheimer Fans mussten von Sanitätern behandelt werden. Die zwei Festnahmen wurden im Nachhinein mit zwei Anzeigen begründet. Beamtenbeleidigung und Körperverletzung wird vorgeworfen. Wütend und zugleich deprimiert von den Geschehnissen fuhr man gemeinsam Richtung Heimat. Im Nachhinein wurde uns zugetragen dass die Erfurter Bereitschaftspolizei nicht viel auf Deeskalation hält. Ein Erfurter Sanitäter: „Es muss immer gleich Enden… Das ist keine Polizei, sondern ein Schlägertrupp!“

Abschließend: Es hätte ein schöner Fußballsamstag werden können, doch nicht das weiterhin sieglose Spiel unserer Mannschaft, sondern einmal mehr die Willkür der Polizei verdarb uns den Tag und hinterlässt mit Aussicht auf weitere Stadionverbote einen bitteren Nachgeschmack.

Unentschieden beim Nachholspiel in Dresden

Bilder vom Nachholspiel sind online:

Zuschauer: 23.000

Gäste: 120

Ein Nachholspiel und es ist Samstag? Ein Traum oder doch verblüffende Realität?! Tatsächlich wurde hier einmal mitgedacht bei den offiziellen, ein Wunder?! Das Spiel gegen Aalen wurde auf den Dienstag verschoben damit man samstags in Dresden spielen kann! Wenn man wirklich in der Lage ist so logisch zu denken, warum muss dann Rostock und nicht Stuttgart an einem Mittwoch nach Heidenheim reisen? Naja wir wollen uns nicht beschweren und sind froh, dass es kein Nachholspiel unter der Woche ist.

Folglich ging es tatsächlich an einem Samstagmorgen erneut auf die Reise nach Sachsen. Auf ins Abenteuer „Dresden 2.0“! Die späte Terminierung und das eigentlich ja spielfreie Wochenende kosten zwar ein paar Aktive aber dennoch reist man wieder mit einem, von FB organisierten, Szenebus. Abgesehen von der guten Stimmung war die Reise aber genauso langweilig wie letztes Mal.

Nach gut 5 stunden war man dann am Ziel, Dresden. Man erreichte die „magische Barriere“ an der man letztes Mal umkehren musste und passierte selbige problemlos. Die letzten Meter zum Gästeblock waren dann auch schnell gemeistert. Dort angekommen ging es dann auf direktem Wege in den Innenraum des Stadions wo man von einem fast komplett gefüllten K-Block begrüßt wurde. Immer wieder schön anzusehen, respektable Stimmung die hier herrscht.

Trotz der offensichtlichen Unterzahl versuchte man natürlich alles um die Mannschaft akustisch zu unterstützen und so konnte man sich dank einer guten Leistung, im Bezug auf unsere geringe Zahl, das ein oder andere Mal gehör verschaffen innerhalb der ersten Halbzeit. Trotz der kämpferischen Leistung auf dem Platz ging es auch in Halbzeit zwei nicht anders weiter.

Nach 90 Minuten war alles was man erreicht hat ein Punkt und wieder kein Sieg. Nebenbei hat man Dresden die Siegesserie und den Sprung auf Platz 3 versaut.

Als Wiedergutmachung für das letzte Mal durften wir heute dann auch länger bleiben. Der Gästeblock wurde nach dem Spiel noch für gut 45 Minuten gesperrt. Anschließend wurde man, überraschenderweise, ohne Ausbruch des 3. Weltkrieges durch das Kriegsgebiet Dresden geführt und konnte unbeschadet nach Hause fahren.

 

Entäuschendes Unentschieden vor der Rekordkulisse

Bilder vom ausverkauften Ostalbderby sind online

Zuschauer: 10.000

Gäste: circa 1.100

Mal wieder ein Samstagmorgen, doch diesmal ist alles anders. Das erste der zwei Ostalbderbys stand an. 3-Liga-Premiere im Albstadion. Abgesehen davon gab es erst 4 Siege, dann 4 Niederlagen und nun 4 Unentschieden?

Man traf sich zwar wie gewohnt auch diesen Spieltag im Mollys, jedoch übertraf die Masse bei Weitem unsere Vorstellung. Obwohl der offizielle Treffpunkt an der Pauluskirche war, fanden sich davor bereits über 100 Supportwillige in unserer Szenekneipe ein, um sich gebührend auf das Spiel vorzubereiten.

Kurz nach 11 brach man in Richtung Pauluskirche auf um die restlichen Mitstreiter einzusammeln. Dort angekommen sollte es eigentlich wie gewöhnlich zum Stadion gehen – die Polizei wollte das jedoch nicht. Im Gegensatz zum normalen, sehr positiven, Verhalten der Polizei wurde man heut von nahezu jedem Beamten mit einer gehörigen Portion Aggression begrüßt. Folglich wollte man uns den Zutritt zur Fußgängerzone verwehren, da Diese in Richtung Bahnhof führen würde. Logischerweise umgingen wir diese kleine Hürde leicht und pilgerten friedlich weiter um anschließend den Schlossberg zu erklimmen. Leider wurden wird hier abermals von der Polizei gestoppt. Dieses Mal wurde uns verboten zum Schloss zu wandern und so mussten wir erneut, diesmal querfeldein, eine Polizeisperre überwinden.  Hiernach gaben es die Beamten dann allerdings auf uns stoppen zu wollen und so kam man eine gute Viertelstunde später am Albstadion an. Leider bleibt uns dieses total stupide Verhalten der Heidenheimer Einsatzkräfte auch nach dem Gespräch mit unserem SKB weiterhin ein Rätsel.

In der Hoffnung, dass der Tag von nun an entspannt verlaufen würde ging es dann ins Stadion um sich zu sammeln und wie gewohnt die Zaunfahnen aufzuhängen. Leider kam uns hier, wer hätte es gedacht, erneut eine neue, leider völlig sinnfreie, Regel der Polizei in die Quere. Der ehrevollen Sektion Stadionverbot wurde der Zutritt zum kompletten Gelände verboten. Was normalerweise kein Problem – und normalerweise sogar von der Polizei gewünscht – ist, wird auf einmal verboten und so forderte man von den Ausgesperrten, dass sie an der Zufahrt zum Albstadion halt machten. Das traurigste, und der zeitgleich größte Fehler der grün-weißen an diesem Tag, ist hierbei, dass ein SV’ler der Gäste, aufgrund eines Kompromisses, auf die Gegengerade gelassen wurde.

Währendessen kam auf den Rängen langsam Stimmung auf. Die Gästemannschaft wurde mit Pfiffen und Hassgesängen auf dem Rasen begrüßt, was sie dazu veranlasste sich nach gerade mal 5 Minuten zurück in die Kabine zu verabschieden. Mit dem gegnerischen Anhang sprang man natürlich nicht anders um als sie das Stadion betraten. Mittlerweile konnte man auch eine Gummipuppe im Aalener Trikot bewundern, welche von uns am Zaun erhängt wurde.

Kurz darauf schallte dann auch schon der Pfiff durch das Stadion und das Spiel begann. Ansonsten passierte leider nicht so viel auf dem Rasen. Ein durchweg langweiliges Spiel in dem die Aalener leider die Überhand hatten.

In den Kurven ging es dafür ganz anders zu. Wie erwartet war unsere Mitmachquote recht ordentlich was sich dementsprechend positiv auf die Lautstärke auswirkte. Alles in allem konnte man die Erwartungen erfüllen auch wenn man dafür natürlich die vielen Erfolgsfans benötigte. Die Hoffnung bleibt natürlich, dass sich ein paar in unseren Heidenheimer Fussballclub verliebt haben und ab sofort öfter zu uns stoßen!

Die zweite Halbzeit war dann logischerweise etwas schlechter, da sich der Support immer mehr auf den aktiven Kern reduzierte. Allerdings konnten vereinzelt, vor allem aber bei Schlachtrufen, dennoch viele mitgezogen werden.

Der schwarz-weiße Anhang konnte mit einem, für sie wahrscheinlich geschichtswürdigen, Zugfahrermob überzeugen. Die Mitmachquote war allerdings weder konstant noch wirklich hoch. Leider ist in Aalen immer noch ein eher kleinerer Teil für den aktiven Support zu begeistern.

Nach dem Spiel lief man dann geschlossen in die Stadt, von den Aalenern sah man dann allerdings nichts mehr. Selbige wurden direkt nach dem Spiel gekesselt und mit so manchem Umweg zum Bahnhof begleitet.

Wenn man den Tag als Ganzes betrachtet war es leider ein enttäuschendes Ergebnis auf dem Platz, welches man wenigstens auf den Rängen ausgleichen konnte.

Erneute Niederlage in Ahlen

Bilder vom Spiel in NRW sind online

Zuschauer: 2212

Gäste: circa 70

Ein neuer Samstagmorgen, ein neues Auswärtsspiel, eine neue Niederlage? Nach 4 gewonnenen Partien, wer weiß, vielleicht komplettiert man ja die gleiche Serie im negativen Bereich oder es läuft alles ganz anders und man knüpft an das herrliche Hinspiel an?

Ungeachtet aller bösen Omen, schlechten Statistiken und guten Hoffnungen fuhr man also einfach los in Richtung NRW. Zugegeben, abgesehen von der Zweitligavergangenheit, ein nicht gerade interessanter Gegner, was sich bei uns nun mal leider deutlich auf die Zahl der Mitreisenden auswirkt. Folglich machte man sich dieses Mal nur mit Privat-PKW’s auf die gut 500km lange, einfache Reise.

Nach einer flüssigen, bis dahin noch so entspannten, Fahrt erreichte man noch vor der Stadionöffnung das Wersestadion. Dort angekommen traf man dann leider auf die ersten Probleme. Uns wurde die Zufahrt zum Gästeblock verwehrt und so wurde man erst nach langen Diskussionen unseres Fanbeauftragten in einer Seitenstraße von den Ahlener-SKB’s abgeholt und zum Parkplatz vor dem Stadion eskortiert. Da es sich hierbei eher um eine Nichtigkeit handelt, war der minimale Stress schnell vergessen und man ging ohne Vorurteile oder schlechte Grundstimmung in Richtung Gästeblock.

Dort angekommen ging es leider weiter… allerdings kamen die negativen Intentionen nicht von den Ordnern, sondern, welch Überraschung, von der örtlichen Polizei. Da in der letzten Zeit vermehrt gezündet wurde im Ahlener Gästeblock wurde uns das Aufhängen der Zaunfahnen am Zaun verboten. Um die Polizeitruppen, die sich Aufgrund von Insiderwissens, welches den Besuch von 60 Kategorie C SGE’ler in unsrem Block vorhersagte, in erhöhter Alarmbereitschaft befanden, nicht zu provozieren gingen wir auf den „Wellenbrecherkompromiss“ ein und hängen die Banner innerhalb des Blockes auf.

Ohne weitere Zwischenfälle ging das Spiel dann endlich los. In einer eher langweiligen, ersten Halbzeit konnte man leider auch keinen wirklich besseren Support auf die Beine stellen. Langweilig trifft hier leider relativ gut zu. Lieder die lang gehalten wurden ohne wirklich viel Bewegung oder hohe Lautstärke gekrönt mit einem eher mittelmäßigen, optischen Einsatz.

In der zweiten Hälfte des Spieles ging es dann, trotz des frühen Gegentores, eigentlich besser los. Die Hoffnung auf einen Sieg, nach dem schnellen Ausgleich, war hierbei wahrscheinlich ebenfalls sehr nützlich. Trotz der etwas besseren Supportleistung kann man hierbei leider maximal von einem mittelmäßigen Auftritt sprechen. Nach den zwei späten Gegentreffern flachte die Stimmung dann leider völlig ab. Kein Trotz, kein Kampfgeist, nur Resignation, leider.

Eher schlecht gelaunt verließ man den Gästeblock nach dem Spiel. Um den Tag noch etwas aufzuwerten, wollte man sich nach dem Spiel noch kurz mit den Jungs der Tribuna Unida treffen. Leider kam uns auch hier wieder die grün-weiße Staatsmacht in die Quere. Man parkte ein paar Straßen weiter um dort im Supermarkt bzw. dem benachbarten Dönerladen einzukaufen und später dann die Ahlener zu treffen. Dort angekommen wurde wir leider, unter Anwendung körperlicher Gewalt und ohne vorhergehende Provokation unsererseits, aus den Läden geschafft. Die Begründung der „deeskalierenden Beamten“ war, dass man uns vor den Ahlenern‘ schützen müsse und wir deshalb sofort die Stadt verlassen müssten. Weshalb man hier gleich handgreiflich werden muss, verstanden weder wir, noch die Verkäufer.

Die „Polizeibarriere“ zwischen den Heim- und Gästefans wurde dann allerdings ohne Probleme überwunden und die Beamten zogen  mit den Worten „ihr habt es ja nicht anders gewollt“ ab. Entgegen aller Erwartungen gab es keine Verletzte, keine Toten und nicht einmal annähernd aggressives Verhalten… welch eine Überraschung! Warum die Polizei hier so reagierte und auch agierte bleibt uns persönlich ein Rätsel auch wenn es scheinbar nicht das erste Mal so ablief. Schade, dass hier der Fussballfan mal wieder in das Klischee des Verbrechers gedrängt wurde.

Nach einer guten Stunde trat man dann freiwillig und unverletzt die Heimreise an, welche ebenfalls ereignislos verlief.

Unnötige Heimniederlage gegen Regensburg

Bilder vom Ausbau der Negativserie werden wohl, aufgrund einer kaputten Kamera, keine mehr folgen..

Zuschauer:  5.400

Gäste: ~100

Schon wieder ein Samstag, schon wieder ein Heimspiel und schon wieder ein Sieg? Als Fan der Statistik scheint diese Schlussfolgerung gar nicht so abwegig. Die letzte Heimniederlage liegt lange zurück und auch allgemein gab es diese Saison erst zwei davon. Mit großer Hoffnung startete man folglich in den Spieltag um die kleine Negativserie gleich wieder zu stoppen.

Wie gewohnt traf man sich ab 10 Uhr im Mollys um sich auf das sich nähernde Spiel einzustimmen. Diese Woche gab es allerdings etwas Neues, die Polizei direkt vor der Tür. Selbige waren aufgrund der rund 60 bayrischen Zugfahrer wohl etwas nervös. Fazit des „präventiven Auftrittes“, verschwendete Steuergelder und verunsicherte Marktbesucher. Danke dafür!

Nach einem ereignislosen Fußmarsch zum Albstadion wurden dann die letzten Vorbereitungen, für die kleine Aufmerksamkeit an unsere Stadionverbotler, getroffen. Kurz nachdem die tapfere „Sek. SV“ vor dem Stadion verabschiedet wurde, begrüßte man sie dann auch wieder innerhalb des Stadions. Mit den Pappbuchstaben „SEK SV“, ein paar Folienschwenkern und einem kleinen Banner, mit der Aufschrift „Stadionverbot = Stimmungstod“, wurde die Mannschaft schweigend begrüßt.

Leider war der Rest der Halbzeit auch nicht gerade das „Non Plus Ultra“ der Stimmung und so krebste man von einem mittelmäßigem Lied zum Nächsten. Lediglich der Fahneneinsatz war wie gewohnt. Entschuldigungen, Ausreden oder Gründe hierfür zu suchen ergibt nicht viel Sinn, da es zu viele davon gibt. Die ungewohnte Wärme der Sonne, der negative Verlauf der letzten Spiele, die niedrige Zahl der Aktiven,… Wer weiß.

Auch in der zweiten Halbzeit war keine wirkliche Steigerung der akustischen Unterstützung zu erkennen und so beendete man das Spiel mit einem mittelmäßigen Support. Wie oben bereits angedeutet, wäre natürlich mehr drin gewesen an solch einem schönen Tag, schade drum.

Auf dem Platz sah man einen Auftritt unseres Fussballclubs der, gerade in der Abwehr, mal wieder der Arbeitsverweigerung glich. Hoffentlich wachen die Jungs bis zum nächsten Heimspiel auf. Ein solch leidenschaftsloser Auftritt wird im kommenden Derby auf keinen Fall akzeptiert.

Vor den Regensburgern kann man hingegen nur den Hut ziehen. Ein ordentlicher Zugfahrermob und ein ordentlicher Auftritt im Stadion – sowohl von der Optik als auch der Lautstärke.

Alles in allem ein weiterer Rückschlag im Kampf um Platz 4 und der damit verbundenen DFB-Pokal-Qualifikation. Man kann nur hoffen, dass unsere Spieler nächsten Samstag in Ahlen endlich aufwachen.

Fanatico Boys ’08

Klatsche in Wiesbaden

Bilder der erneuten Auswärtsniederlage bei Wehen Wiesbaden sind online.

Zuschauer:  3.051

Gäste: 120

Am Samstag klingelte der Wecker um 7 Uhr in der Früh, Auswärtsfahrt stand auf dem Plan. Bis hier hin klingt das alles recht normal. Allerdings schlüpfte man diese Woche nicht wie normal in die Jeans, die Jogginghose und den Szenepulli sondern in ein rosa Hasenkostüm oder eine Wikingerrüstung. Die Mottofahrt mit dem Thema „Fasching“ stand an.

Um 8:15 Uhr versammelte sich der bunte Haufen auf dem Albstadionparkplatz. Die Kostümvielfalt war größer als gedacht und so fand man von Schweinen über Panzerknacker bis hin zu männlichen Nonnen fast alles was das Karnevalsherz begehrt. Eine viertel Stunde später ging’s dann auch schon los in Richtung Hessen.  Auf der Fahrt in die Landeshauptstadt passierte, abgesehen von vielen neugierigen, belustigten, Blicken nichts Großartiges.

Kurz vor 12 traf man sich dann mit dem Vereinsbus und so fuhr man zusammen zur Brita-Arena. Dort angekommen amüsierten sich, dank uns, nicht nur die Ordner sondern auch die Polizei, was allgemein zu einer sehr lockeren Atmosphäre beitrug. Leider wurden trotzdem weder Luftschlange, Konfetti noch Wurfrollen vor Ort erlaubt. Alle 3 seien nicht sicher, da sie nicht aus brennfestem Material bestünden. Der Strohhut unseres Mexikaners allerdings wurde ohne Widerspruch genehmigt… Schade drum!

Nichts desto trotz starteten wir, natürlich immer noch verkleidet, mit Luftballons und selbst gebasteltem Konfetti in die erste Halbzeit. Aufgrund der genialen Akustik konnte man mit gut 60 aktiven Mitgereisten auch eine ordentliche Lautstärke erzeugen. Der Tifo war wie eigentlich immer recht ordentlich. Nach dem 2:0 für die Wiesbadener knickte die Stimmung allerdings deutlich ein und tendierte kurzzeitig sogar gegen Null. Glücklicherweise kam kurz darauf erst das 2:1 und der Ausgleich.

Voller Hoffnung auf eine Fortsetzung der positiven letzten Spielminuten ging man in die zweite Halbzeit. Leider wurden ab der 66 Spielminute alle Träume begraben. Paradoxerweise stieg die Stimmung im Gästeblock immer mehr, je schlechter das Ergebnis wurde. Deshalb wurde trotz der 5:2 Klatsche durchgängig weiter gesungen und so hörte man noch lange nach dem Abpfiff unsere Lieder durch das Stadion hallen.

Zur Leistung auf dem Platz verkneifen wir uns an dieser Stelle jeglichen Kommentar. Man kann nur hoffen, dass unser Team bis zum Heimspiel gegen Regensburg wieder aufwacht.

Die Wehener wussten mit einem schönen Tifo und gerade gegen Ende der Partie mit einer recht hohen Mitmachquote zu überzeugen.

Nach dem Spiel trank man noch kurz ein Bier mit den SV’lern der Wiesbadener bevor man sich dann auf die gut 4-stündige Heimreise machte.

Alles in allem kann man von einer sehr gelungenen Mottofahrt sprechen. Nahezu der komplette Bus erschien verkleidet – die einen mehr, die andren weniger kreativ – der Auftritt im Stadion war ordentlich und die Fahrt verlief problemlos.

Fanatico Boys ’08

Abbruch der Serie in Stuttgart

Bilder von der Niederlage bei den „Kleinen“ des VfB sind online

Zuschauer: 720

Gäste: 200

Diesen Dienstag ging es zu einer dieser heiß geliebten Amateurmannschaften. Selbige schafften es nicht ihren Rasen vom Schnee zu befreien, weshalb der eigentliche Spieltermin im Dezember abgesagt wurde. Folglich musste man unter der Woche zum Nachholtermin ran. Glücklicherweise handelte es sich bei dieser „Zweiten“ um die U23-Mannschaft des VfB Stuttgarts, so war wenigstens der Weg kurz genug um es ohne Urlaubstag über die Bühne zu bringen.

Man traf sich also um 17 Uhr am Albstadion um gemeinsam mit den Priavatautos zum Gazi-Stadion zu pilgern. Nach einer kurvigen, langweiligen Landstraßenfahrt kam man zum Glück staufrei und somit rechtzeitig dort an.

Trotz der eisigen Temperaturen fanden sich kurz vor Anpfiff circa 200 Heidenheimer im Stuttgart Gästekäfi.. Pardon, Gästeblock, zusammen. Aufgrund der strengen Auflage der Zaunfahnen versammelte sich der aktive Teil der FCH-Anhänger hinter der allgemeinen Heidenheim-Zaunfahne, während der Rest hinter dem Tor aufgehängt wurde.

Kurz darauf wurde die Partie dann vor gerade mal 720 Zuschauern angepfiffen – Amateure RAUS aus Liga 3!

Gut gelaunt ging es dann los mit Halbzeit eins. Eine, eigentlich, ordentliche Masse für Dienstag beteiligte sich an einem recht guten Support und somit legte man lautstark los, in der Hoffnung auf einen erneuten Sieg. Leider wurde relativ früh die Hoffnung darauf begraben als man plötzlich mit einem Doppelschlag hinten lag. Leider konnte nichtmal der Anschlusstreffer, welcher nur 5 Minuten später viel, die Qualität des Supports nichtmehr auf das anfängliche Niveau heben und so brachte man die restlichen 30 Minuten eher durchschnittlich über die Bühne.

Zur zweiten Halbzeit musste dann die Zaunfahne vor dem Block gewechselt werden, da die Erste beinahe einriss. Mit gutem Support ging es dann in die zweiten 45 Minuten. Die Stimmung war recht ordentlich und auch der Tifo passte. Passend zur recht guten Stimmung brannte es dann auch in der zweiten Halbzeit hinter der „Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren“ Zaunfahne. Leider konnte weder die Stimmung noch dieses besondere Stilmittel etwas an der Niederlage ändern und so fuhr man niedergeschlagen ohne Punkte wieder nach Hause.

Eine enttäuschende Niederlage, vor einer enttäuschenden Kulisse. Folglich ging es mit eher schlechter Stimmung wieder Richtung Heimat.

Heimsieg gegen die Bayern-Amateure

Bilder von dem 4. Sieg in Folge sind online!

Zuschauer: 6.200

Gäste: 150/100

Auch dieses Wochenende traf man sich vor dem Spiel in unserer neuen Szenekneipe, welche sich übrigens gut etabliert hat, um sich kollektiv auf das Spiel einzustimmen. Mit dem Verkauf unserer ersten, selbst erstellten Buttons wurde ein weiterer, wenn auch kleiner, Schritt gemacht.

Nach einem gemütlichen Morgen im Mollys ging es dann mit gut 40 Mann los in Richtung Albstadion. Dort angekommen, half man dann bei der geplanten „Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren“ Choreo von Flavia. Die 6.200 Zuschauer bekamen aber nicht nur eine perfekte Choreo zu sehen sondern wurden auch, von einem extra verfassten Text in unserer Stadionzeitschrift, aufgeklärt um was genau es sich hier handelt.

Während dem Einlauf des Spiels wurde die oben angesprochene Choreo dann hochgezogen. Zu bewundern gab es eine komplett blau-rot gestreifte Osttribüne, welche durch ein 30m langes „Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren“ Spruchband am Zaun und einem 7x8m großes Logo in der Mitte der Tribüne perfektioniert wurde. Passend hierzu und vielleicht auch von uns dazu animiert, rauchte es im Gästeblock am heutigen Spieltag gleich 3-mal. Auf jeden Fall muss man an dieser Stelle ein ganz großes RESPEKT an die Jungs von Flavia aussprechen. Am heutigen Samstag hat die Ost ihre bis dato wohl schönste Choreographie gesehen. Weiter so Flavia!

Der Start in die erste, spielerisch leider sehr langweilige, Halbzeit war, wie eigentlich immer in letzter Zeit, auf einem sehr hohen Niveau. Allerdings wurde, wie ebenfalls eigentlich immer in letzter Zeit, der Support nach circa 30 Minuten wieder schlechter. Täglich grüßt das Murmeltier – scheinbar auch in Heidenheim.

Während der zweiten, spielerisch extrem hochwertigen, Halbzeit war es dann zum Glück auch auf den Rängen lebendiger. Die Lautstärke konnte, ebenso wie die Mitmachquote, nochmals gesteigert werden was dann vielleicht auch den Funken auf die Spieler überspringen lies. Den Fahneneinsatz muss man an dieser Stelle fairerweise mit sehr gut bewerten für dieses Heimspiel. Es waren sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit permanent mehrere Fahnen im Einsatz.

An dieser Stelle sollte man auch allgemein die Stimmung im Stadion einmal loben. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass die Leute bei Gesängen wie „Steht auf wenn ihr Heidenheimer seid“ nicht nur aufstehen sondern immer öfter auch mitsingen! Im Normalfall vervielfacht sich der aktive Bereich bei solchen Liedern mittlerweile schlagartig.

Alles in allem kann man, dank unserer kleinen Serie, auch heute wieder von einem perfekten Spieltag sprechen.
Allerdings kann man sich dieses Mal nicht all zu lange darauf ausruhen, da es bereits am Dienstag beim Nachholspiel wieder „GEBT ALLES FÜR DEN HEIDENHEIMER FUSSBALLCLUB“ heißt!

Fanatico Boys ’08

Auswärtssieg in Sandhausen

Bilder vom Auswärtssieg des Baden-Württemberg-Duells sind online.

Zuschauer : 1.650

Gäste : ca. 350

Gut gelaunt mit einem, zum eigentlich ersten Mal, selbst organisierten Bus startete man am vergangenen Samstag um 10 Uhr in Richtung Sandhausen. Ja irgendwie kam auch uns das an diesem Morgen bekannt vor. Der zweite Anlauf um einen so wichtigen Schritt nach vorne zu machen.

Auf einer schnellen, problemlosen Fahrt ging es mit guter Stimmung in das nur rund 200km entfernte Sandhausen. Gut gelaunt dort angekommen legte man den kurzen Waldweg zum Stadion zurück und bezog dort im eher unschönen Gästeblock Stellung. Dank unnötigem Stress mit den Sicherheitskräften ging die Zeit bis zum Anpfiff dann für einen unnötigen Ärger wegen unserer Zaunfahne drauf. Kurzfristig wurde die eigentlich geplante Choreo dann auf die zweite Halbzeit verlegt.

Mit rund 75 Aktiven startete man dann in das erste Auswärtsspiel des Jahres 2011. Das Ziel, gute Stimmung an einem überraschend schönen Tag, konnte trotz der eher schlechten Akustik des Stadions gut erreicht werden. Auch wenn man nach dem 1:0 für die Heimmannschaft kurz einknickte, kann man von einer, sowohl gesanglich als auch optisch,  guten, konstanten Leistung sprechen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit ging dann die geplante Choreographie zum Erhalt der Fankultur über die Bühne. Da wir als Unterstützer der Kampagne (http://www.erhalt-der-fankultur.de/) bis dato noch nicht all zu viel dazu geleistet hatten war es nun auch endlich hierfür an der Zeit. Zu der Zaunfahne „Fankultur erhalten“ sah man mehrere Papptafeln mit entsprechenden Forderungen zum Thema.

Die zweite Hälfte wurde dann ebenfalls zum Heimspiel im gegnerischen Stadion gemacht, was unter anderem durch den Siegtreffer unterstützt wurde. Zwar war die Leistung nichtmehr ganz so ausgeglichen wie im ersten Teil der Partie, doch alles in allem kann man von einem unserer stärkeren Auftritte sprechen.

Von den Heimfans war leider nur negatives zu sehen beziehungsweise zu hören. Der Heimsupport wurde nach circa 20 Minuten abgebrochen, da sich die Anhänger des SVS ab dann darauf konzentrierten am Zaun zu pöbeln und zu provozieren. Nach dem Abpfiff schlichen dann noch ungefähr 10 Halbstarke in Schwarz durch den Wald und riefen Hassparolen in unsere Richtung. Dies beeindruckte allerdings weder uns noch die anwesende Polizei, da dieser Auftritt maximal 10 Sekunden dauerte.

Nach einer ausgelassenen, ereignislosen Heimfahrt konnte dann man endlich beruhigt von einer erfolgreichen, wirklichen Premiere unseres Busses und auch sonst von einem gelungenen Spieltag sprechen.

Fanatico Boys ´08