Kleiner Rückblick auf diverse Aktionen in der Rückrunde

Guten Abend euch allen!

Auf was wir heute zurückblicken können ist eine Saison voller Höhen und Tiefen und eine Mannschaft, die uns an zahlreichen Samstagen ausgelassene Freude, pure Emotionen und so manche Jubelschreie beschert hat, aber auch den ein oder anderen frustrierten Blick nach unten. Die Relegation und der damit realisierbare Aufstieg lag wohl noch nie in einer solch greifbaren Nähe, aber auch dieses Jahr hat es wohl nicht sollen sein. Nichtsdestotrotz gilt es jetzt weiter hinter unserer Heidenheimer Elf zu stehen, auch wenn’s der ein oder andere von euch als noch so ärgerlich empfindet! Alles für den Fußballclub, egal in welcher Liga, egal wann, egal wo!

Im Zuge dieser paar abschließenden Zeilen zu der abgelaufenen Saison 2012/13 wollen wir noch einmal der kompletten Mannschaft für den Einsatz danken und ein ‚Kopf hoch‘ versenden! Dasselbe gilt natürlich auch für Frank Schmidt, unseren Trainer! Ein riesen Lob für das enorme Engagement in den letzten Jahren! Auch an jeden Heidenheimer, jeden Fan, der immer voller Stolz den FCH-Schal in die Höhe gehoben und lautstark unsere Lieder zum Besten gegeben hat. Einiges hat sich getan, mehr und mehr Leute um den aktiven Block herum schließen sicher der Schlachtrufe und Gesänge an, einige Schritte in eine gute Richtung wurden getan. Danke dafür! Auch die Choreos der vergangenen Saison machten ordentlich was her! Dem Ziel bei jedem Spiel eine Choreographie der Mannschaft zu
widmen, kamen wir fast gerecht, einige Bilder bedeckten die ganze Ost, ein ersten Versuch einer Choreo auf der Gegengerade zu organisieren wurde gewagt – es tut sich was und das war noch nicht das Ende, versprochen! Ein großes Danke daher auch an alle Spender. Egal ob ein verblichenes 10 Cent Stück den Weg in die Kasse fand oder ein Fünf Euro Schein. Nur mit all denen, die sich für unsere Arbeit für die Mannschaft begeistern, können wir bestehen!

Auf ein ereignisreiches gemeinsames Fussballjahr 2013/14! Unser Herz wird auch dann noch für Heidenheim schlagen, unsere Fahnen wehen, unsere Stimmen durch das Albstadion hallen und unsere Choreographien die Spiele untermalen. Auch dann noch wird der Wecker um 5 Uhr schellen, um mit dem bus durch die halbe Nation zu tingeln. Auch dann werden wir geschlossen hinter dir stehen.

Alles für Heidenheim!

LESUNG MIT RONNY BLASCHKE

Nach dem Vortrag von Jonas Gabler über sein Buch „Die Ultras“ dürfen wir euch nun zu der nächsten Veranstaltung dieser Art einladen. Für Dienstag, den 16.04 haben wir den Buchautor und Journalisten Ronny Blaschke eingeladen. Er wird uns sein Buch „Angriff von Rechtsaußen – Wie Neonazis den Fussball missbrauchen“ vorstellen und wird Ergebnisse seiner intensiven Auseinandersetzung mit diesem Thema präsentieren. Beginn ist um 18:30 Uhr im „Felsen“, welcher uns netterweise für diesen Abend zur Verfügung gestellt wird. Leider müssen wir ein Eintrittsgeld in Höhe von 3 € verlangen, nicht weil wir aus dem Vortrag Profit ziehen wollen, sonder schlicht und ergreifend, weil damit ein Teil der Kosten für die Lesung abgedeckt werden muss. Viele andere Szenen, die Ronny Blaschke bereits zu sich einluden, zogen nach dem Vortrag ein sehr positives Fazit. Anders gesagt, lasst euch diese Veranstaltungen nicht entgehen, auch wenn ihr euch womöglich mit diesem Thema noch nie direkt auseinandergesetzt habt. Gerade aufgrund der gegenwärtigen problematischen Tendenzen in Aachen oder auch anderswo ist dieses Thema besonders interessant.
Als kleiner Vorgeschmack hier ein kurzen Einblick in das Werk:blaschke

Im Fußball sehen Rechtsextremisten ein
Feld, in dem sie ihre menschenverachtenden
Ansichten verbreiten und neue
Anhänger gewinnen können. Dass sie dabei in
einzelnen Fällen besorgniserregende Erfolge
verzeichnen können, beweist das neue Buch
des Berliner Journalisten Ronny Blaschke:
„Angriff von Rechtsaußen“.
Der Autor befasst sich seit Jahren mit dem
rechtsextremen Treiben im Fußball und liefert
eindringliche Beispiele: In Leipzig unterwandern
Neonazis die Fanszene, in Lüdenscheid
amtiert ein NPD-Funktionär als Schiedsrichter,
in Wetzlar als Jugendtrainer. Neonazis
gründen Sportvereine, um Jugendliche an
ihre Kameradschaften heranzuführen; sie
nutzen Fußballturniere zur Vernetzung und zur
Stärkung ihrer Gruppenidentität. Musik, Kleidermarken,
Internet sind den Rechtsextremen
Medien, über die sie ihre Gesinnung wirksam
in den Fanszenen präsentieren und verbreiten.
Ronny Blaschke lässt Neonazis und Gegen-
Aktivisten zu Wort kommen. Er beschreibt,
wie Rechtsextreme das Verständnis von Demokratie und Toleranz im Fußball nachhaltig schädigen.
Mit seinem sorgsam recherchierten und spannend verfassten Buch liefert er eine längst
fällige Bestandsaufnahme – und ein Plädoyer für eine politische Diskussionskultur im Sport.