Erneute Niederlage in Ahlen

Bilder vom Spiel in NRW sind online

Zuschauer: 2212

Gäste: circa 70

Ein neuer Samstagmorgen, ein neues Auswärtsspiel, eine neue Niederlage? Nach 4 gewonnenen Partien, wer weiß, vielleicht komplettiert man ja die gleiche Serie im negativen Bereich oder es läuft alles ganz anders und man knüpft an das herrliche Hinspiel an?

Ungeachtet aller bösen Omen, schlechten Statistiken und guten Hoffnungen fuhr man also einfach los in Richtung NRW. Zugegeben, abgesehen von der Zweitligavergangenheit, ein nicht gerade interessanter Gegner, was sich bei uns nun mal leider deutlich auf die Zahl der Mitreisenden auswirkt. Folglich machte man sich dieses Mal nur mit Privat-PKW’s auf die gut 500km lange, einfache Reise.

Nach einer flüssigen, bis dahin noch so entspannten, Fahrt erreichte man noch vor der Stadionöffnung das Wersestadion. Dort angekommen traf man dann leider auf die ersten Probleme. Uns wurde die Zufahrt zum Gästeblock verwehrt und so wurde man erst nach langen Diskussionen unseres Fanbeauftragten in einer Seitenstraße von den Ahlener-SKB’s abgeholt und zum Parkplatz vor dem Stadion eskortiert. Da es sich hierbei eher um eine Nichtigkeit handelt, war der minimale Stress schnell vergessen und man ging ohne Vorurteile oder schlechte Grundstimmung in Richtung Gästeblock.

Dort angekommen ging es leider weiter… allerdings kamen die negativen Intentionen nicht von den Ordnern, sondern, welch Überraschung, von der örtlichen Polizei. Da in der letzten Zeit vermehrt gezündet wurde im Ahlener Gästeblock wurde uns das Aufhängen der Zaunfahnen am Zaun verboten. Um die Polizeitruppen, die sich Aufgrund von Insiderwissens, welches den Besuch von 60 Kategorie C SGE’ler in unsrem Block vorhersagte, in erhöhter Alarmbereitschaft befanden, nicht zu provozieren gingen wir auf den „Wellenbrecherkompromiss“ ein und hängen die Banner innerhalb des Blockes auf.

Ohne weitere Zwischenfälle ging das Spiel dann endlich los. In einer eher langweiligen, ersten Halbzeit konnte man leider auch keinen wirklich besseren Support auf die Beine stellen. Langweilig trifft hier leider relativ gut zu. Lieder die lang gehalten wurden ohne wirklich viel Bewegung oder hohe Lautstärke gekrönt mit einem eher mittelmäßigen, optischen Einsatz.

In der zweiten Hälfte des Spieles ging es dann, trotz des frühen Gegentores, eigentlich besser los. Die Hoffnung auf einen Sieg, nach dem schnellen Ausgleich, war hierbei wahrscheinlich ebenfalls sehr nützlich. Trotz der etwas besseren Supportleistung kann man hierbei leider maximal von einem mittelmäßigen Auftritt sprechen. Nach den zwei späten Gegentreffern flachte die Stimmung dann leider völlig ab. Kein Trotz, kein Kampfgeist, nur Resignation, leider.

Eher schlecht gelaunt verließ man den Gästeblock nach dem Spiel. Um den Tag noch etwas aufzuwerten, wollte man sich nach dem Spiel noch kurz mit den Jungs der Tribuna Unida treffen. Leider kam uns auch hier wieder die grün-weiße Staatsmacht in die Quere. Man parkte ein paar Straßen weiter um dort im Supermarkt bzw. dem benachbarten Dönerladen einzukaufen und später dann die Ahlener zu treffen. Dort angekommen wurde wir leider, unter Anwendung körperlicher Gewalt und ohne vorhergehende Provokation unsererseits, aus den Läden geschafft. Die Begründung der „deeskalierenden Beamten“ war, dass man uns vor den Ahlenern‘ schützen müsse und wir deshalb sofort die Stadt verlassen müssten. Weshalb man hier gleich handgreiflich werden muss, verstanden weder wir, noch die Verkäufer.

Die „Polizeibarriere“ zwischen den Heim- und Gästefans wurde dann allerdings ohne Probleme überwunden und die Beamten zogen  mit den Worten „ihr habt es ja nicht anders gewollt“ ab. Entgegen aller Erwartungen gab es keine Verletzte, keine Toten und nicht einmal annähernd aggressives Verhalten… welch eine Überraschung! Warum die Polizei hier so reagierte und auch agierte bleibt uns persönlich ein Rätsel auch wenn es scheinbar nicht das erste Mal so ablief. Schade, dass hier der Fussballfan mal wieder in das Klischee des Verbrechers gedrängt wurde.

Nach einer guten Stunde trat man dann freiwillig und unverletzt die Heimreise an, welche ebenfalls ereignislos verlief.

Unnötige Heimniederlage gegen Regensburg

Bilder vom Ausbau der Negativserie werden wohl, aufgrund einer kaputten Kamera, keine mehr folgen..

Zuschauer:  5.400

Gäste: ~100

Schon wieder ein Samstag, schon wieder ein Heimspiel und schon wieder ein Sieg? Als Fan der Statistik scheint diese Schlussfolgerung gar nicht so abwegig. Die letzte Heimniederlage liegt lange zurück und auch allgemein gab es diese Saison erst zwei davon. Mit großer Hoffnung startete man folglich in den Spieltag um die kleine Negativserie gleich wieder zu stoppen.

Wie gewohnt traf man sich ab 10 Uhr im Mollys um sich auf das sich nähernde Spiel einzustimmen. Diese Woche gab es allerdings etwas Neues, die Polizei direkt vor der Tür. Selbige waren aufgrund der rund 60 bayrischen Zugfahrer wohl etwas nervös. Fazit des „präventiven Auftrittes“, verschwendete Steuergelder und verunsicherte Marktbesucher. Danke dafür!

Nach einem ereignislosen Fußmarsch zum Albstadion wurden dann die letzten Vorbereitungen, für die kleine Aufmerksamkeit an unsere Stadionverbotler, getroffen. Kurz nachdem die tapfere „Sek. SV“ vor dem Stadion verabschiedet wurde, begrüßte man sie dann auch wieder innerhalb des Stadions. Mit den Pappbuchstaben „SEK SV“, ein paar Folienschwenkern und einem kleinen Banner, mit der Aufschrift „Stadionverbot = Stimmungstod“, wurde die Mannschaft schweigend begrüßt.

Leider war der Rest der Halbzeit auch nicht gerade das „Non Plus Ultra“ der Stimmung und so krebste man von einem mittelmäßigem Lied zum Nächsten. Lediglich der Fahneneinsatz war wie gewohnt. Entschuldigungen, Ausreden oder Gründe hierfür zu suchen ergibt nicht viel Sinn, da es zu viele davon gibt. Die ungewohnte Wärme der Sonne, der negative Verlauf der letzten Spiele, die niedrige Zahl der Aktiven,… Wer weiß.

Auch in der zweiten Halbzeit war keine wirkliche Steigerung der akustischen Unterstützung zu erkennen und so beendete man das Spiel mit einem mittelmäßigen Support. Wie oben bereits angedeutet, wäre natürlich mehr drin gewesen an solch einem schönen Tag, schade drum.

Auf dem Platz sah man einen Auftritt unseres Fussballclubs der, gerade in der Abwehr, mal wieder der Arbeitsverweigerung glich. Hoffentlich wachen die Jungs bis zum nächsten Heimspiel auf. Ein solch leidenschaftsloser Auftritt wird im kommenden Derby auf keinen Fall akzeptiert.

Vor den Regensburgern kann man hingegen nur den Hut ziehen. Ein ordentlicher Zugfahrermob und ein ordentlicher Auftritt im Stadion – sowohl von der Optik als auch der Lautstärke.

Alles in allem ein weiterer Rückschlag im Kampf um Platz 4 und der damit verbundenen DFB-Pokal-Qualifikation. Man kann nur hoffen, dass unsere Spieler nächsten Samstag in Ahlen endlich aufwachen.

Fanatico Boys ’08

Klatsche in Wiesbaden

Bilder der erneuten Auswärtsniederlage bei Wehen Wiesbaden sind online.

Zuschauer:  3.051

Gäste: 120

Am Samstag klingelte der Wecker um 7 Uhr in der Früh, Auswärtsfahrt stand auf dem Plan. Bis hier hin klingt das alles recht normal. Allerdings schlüpfte man diese Woche nicht wie normal in die Jeans, die Jogginghose und den Szenepulli sondern in ein rosa Hasenkostüm oder eine Wikingerrüstung. Die Mottofahrt mit dem Thema „Fasching“ stand an.

Um 8:15 Uhr versammelte sich der bunte Haufen auf dem Albstadionparkplatz. Die Kostümvielfalt war größer als gedacht und so fand man von Schweinen über Panzerknacker bis hin zu männlichen Nonnen fast alles was das Karnevalsherz begehrt. Eine viertel Stunde später ging’s dann auch schon los in Richtung Hessen.  Auf der Fahrt in die Landeshauptstadt passierte, abgesehen von vielen neugierigen, belustigten, Blicken nichts Großartiges.

Kurz vor 12 traf man sich dann mit dem Vereinsbus und so fuhr man zusammen zur Brita-Arena. Dort angekommen amüsierten sich, dank uns, nicht nur die Ordner sondern auch die Polizei, was allgemein zu einer sehr lockeren Atmosphäre beitrug. Leider wurden trotzdem weder Luftschlange, Konfetti noch Wurfrollen vor Ort erlaubt. Alle 3 seien nicht sicher, da sie nicht aus brennfestem Material bestünden. Der Strohhut unseres Mexikaners allerdings wurde ohne Widerspruch genehmigt… Schade drum!

Nichts desto trotz starteten wir, natürlich immer noch verkleidet, mit Luftballons und selbst gebasteltem Konfetti in die erste Halbzeit. Aufgrund der genialen Akustik konnte man mit gut 60 aktiven Mitgereisten auch eine ordentliche Lautstärke erzeugen. Der Tifo war wie eigentlich immer recht ordentlich. Nach dem 2:0 für die Wiesbadener knickte die Stimmung allerdings deutlich ein und tendierte kurzzeitig sogar gegen Null. Glücklicherweise kam kurz darauf erst das 2:1 und der Ausgleich.

Voller Hoffnung auf eine Fortsetzung der positiven letzten Spielminuten ging man in die zweite Halbzeit. Leider wurden ab der 66 Spielminute alle Träume begraben. Paradoxerweise stieg die Stimmung im Gästeblock immer mehr, je schlechter das Ergebnis wurde. Deshalb wurde trotz der 5:2 Klatsche durchgängig weiter gesungen und so hörte man noch lange nach dem Abpfiff unsere Lieder durch das Stadion hallen.

Zur Leistung auf dem Platz verkneifen wir uns an dieser Stelle jeglichen Kommentar. Man kann nur hoffen, dass unser Team bis zum Heimspiel gegen Regensburg wieder aufwacht.

Die Wehener wussten mit einem schönen Tifo und gerade gegen Ende der Partie mit einer recht hohen Mitmachquote zu überzeugen.

Nach dem Spiel trank man noch kurz ein Bier mit den SV’lern der Wiesbadener bevor man sich dann auf die gut 4-stündige Heimreise machte.

Alles in allem kann man von einer sehr gelungenen Mottofahrt sprechen. Nahezu der komplette Bus erschien verkleidet – die einen mehr, die andren weniger kreativ – der Auftritt im Stadion war ordentlich und die Fahrt verlief problemlos.

Fanatico Boys ’08

Abbruch der Serie in Stuttgart

Bilder von der Niederlage bei den „Kleinen“ des VfB sind online

Zuschauer: 720

Gäste: 200

Diesen Dienstag ging es zu einer dieser heiß geliebten Amateurmannschaften. Selbige schafften es nicht ihren Rasen vom Schnee zu befreien, weshalb der eigentliche Spieltermin im Dezember abgesagt wurde. Folglich musste man unter der Woche zum Nachholtermin ran. Glücklicherweise handelte es sich bei dieser „Zweiten“ um die U23-Mannschaft des VfB Stuttgarts, so war wenigstens der Weg kurz genug um es ohne Urlaubstag über die Bühne zu bringen.

Man traf sich also um 17 Uhr am Albstadion um gemeinsam mit den Priavatautos zum Gazi-Stadion zu pilgern. Nach einer kurvigen, langweiligen Landstraßenfahrt kam man zum Glück staufrei und somit rechtzeitig dort an.

Trotz der eisigen Temperaturen fanden sich kurz vor Anpfiff circa 200 Heidenheimer im Stuttgart Gästekäfi.. Pardon, Gästeblock, zusammen. Aufgrund der strengen Auflage der Zaunfahnen versammelte sich der aktive Teil der FCH-Anhänger hinter der allgemeinen Heidenheim-Zaunfahne, während der Rest hinter dem Tor aufgehängt wurde.

Kurz darauf wurde die Partie dann vor gerade mal 720 Zuschauern angepfiffen – Amateure RAUS aus Liga 3!

Gut gelaunt ging es dann los mit Halbzeit eins. Eine, eigentlich, ordentliche Masse für Dienstag beteiligte sich an einem recht guten Support und somit legte man lautstark los, in der Hoffnung auf einen erneuten Sieg. Leider wurde relativ früh die Hoffnung darauf begraben als man plötzlich mit einem Doppelschlag hinten lag. Leider konnte nichtmal der Anschlusstreffer, welcher nur 5 Minuten später viel, die Qualität des Supports nichtmehr auf das anfängliche Niveau heben und so brachte man die restlichen 30 Minuten eher durchschnittlich über die Bühne.

Zur zweiten Halbzeit musste dann die Zaunfahne vor dem Block gewechselt werden, da die Erste beinahe einriss. Mit gutem Support ging es dann in die zweiten 45 Minuten. Die Stimmung war recht ordentlich und auch der Tifo passte. Passend zur recht guten Stimmung brannte es dann auch in der zweiten Halbzeit hinter der „Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren“ Zaunfahne. Leider konnte weder die Stimmung noch dieses besondere Stilmittel etwas an der Niederlage ändern und so fuhr man niedergeschlagen ohne Punkte wieder nach Hause.

Eine enttäuschende Niederlage, vor einer enttäuschenden Kulisse. Folglich ging es mit eher schlechter Stimmung wieder Richtung Heimat.

Heimsieg gegen die Bayern-Amateure

Bilder von dem 4. Sieg in Folge sind online!

Zuschauer: 6.200

Gäste: 150/100

Auch dieses Wochenende traf man sich vor dem Spiel in unserer neuen Szenekneipe, welche sich übrigens gut etabliert hat, um sich kollektiv auf das Spiel einzustimmen. Mit dem Verkauf unserer ersten, selbst erstellten Buttons wurde ein weiterer, wenn auch kleiner, Schritt gemacht.

Nach einem gemütlichen Morgen im Mollys ging es dann mit gut 40 Mann los in Richtung Albstadion. Dort angekommen, half man dann bei der geplanten „Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren“ Choreo von Flavia. Die 6.200 Zuschauer bekamen aber nicht nur eine perfekte Choreo zu sehen sondern wurden auch, von einem extra verfassten Text in unserer Stadionzeitschrift, aufgeklärt um was genau es sich hier handelt.

Während dem Einlauf des Spiels wurde die oben angesprochene Choreo dann hochgezogen. Zu bewundern gab es eine komplett blau-rot gestreifte Osttribüne, welche durch ein 30m langes „Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren“ Spruchband am Zaun und einem 7x8m großes Logo in der Mitte der Tribüne perfektioniert wurde. Passend hierzu und vielleicht auch von uns dazu animiert, rauchte es im Gästeblock am heutigen Spieltag gleich 3-mal. Auf jeden Fall muss man an dieser Stelle ein ganz großes RESPEKT an die Jungs von Flavia aussprechen. Am heutigen Samstag hat die Ost ihre bis dato wohl schönste Choreographie gesehen. Weiter so Flavia!

Der Start in die erste, spielerisch leider sehr langweilige, Halbzeit war, wie eigentlich immer in letzter Zeit, auf einem sehr hohen Niveau. Allerdings wurde, wie ebenfalls eigentlich immer in letzter Zeit, der Support nach circa 30 Minuten wieder schlechter. Täglich grüßt das Murmeltier – scheinbar auch in Heidenheim.

Während der zweiten, spielerisch extrem hochwertigen, Halbzeit war es dann zum Glück auch auf den Rängen lebendiger. Die Lautstärke konnte, ebenso wie die Mitmachquote, nochmals gesteigert werden was dann vielleicht auch den Funken auf die Spieler überspringen lies. Den Fahneneinsatz muss man an dieser Stelle fairerweise mit sehr gut bewerten für dieses Heimspiel. Es waren sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit permanent mehrere Fahnen im Einsatz.

An dieser Stelle sollte man auch allgemein die Stimmung im Stadion einmal loben. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass die Leute bei Gesängen wie „Steht auf wenn ihr Heidenheimer seid“ nicht nur aufstehen sondern immer öfter auch mitsingen! Im Normalfall vervielfacht sich der aktive Bereich bei solchen Liedern mittlerweile schlagartig.

Alles in allem kann man, dank unserer kleinen Serie, auch heute wieder von einem perfekten Spieltag sprechen.
Allerdings kann man sich dieses Mal nicht all zu lange darauf ausruhen, da es bereits am Dienstag beim Nachholspiel wieder „GEBT ALLES FÜR DEN HEIDENHEIMER FUSSBALLCLUB“ heißt!

Fanatico Boys ’08

Auswärtssieg in Sandhausen

Bilder vom Auswärtssieg des Baden-Württemberg-Duells sind online.

Zuschauer : 1.650

Gäste : ca. 350

Gut gelaunt mit einem, zum eigentlich ersten Mal, selbst organisierten Bus startete man am vergangenen Samstag um 10 Uhr in Richtung Sandhausen. Ja irgendwie kam auch uns das an diesem Morgen bekannt vor. Der zweite Anlauf um einen so wichtigen Schritt nach vorne zu machen.

Auf einer schnellen, problemlosen Fahrt ging es mit guter Stimmung in das nur rund 200km entfernte Sandhausen. Gut gelaunt dort angekommen legte man den kurzen Waldweg zum Stadion zurück und bezog dort im eher unschönen Gästeblock Stellung. Dank unnötigem Stress mit den Sicherheitskräften ging die Zeit bis zum Anpfiff dann für einen unnötigen Ärger wegen unserer Zaunfahne drauf. Kurzfristig wurde die eigentlich geplante Choreo dann auf die zweite Halbzeit verlegt.

Mit rund 75 Aktiven startete man dann in das erste Auswärtsspiel des Jahres 2011. Das Ziel, gute Stimmung an einem überraschend schönen Tag, konnte trotz der eher schlechten Akustik des Stadions gut erreicht werden. Auch wenn man nach dem 1:0 für die Heimmannschaft kurz einknickte, kann man von einer, sowohl gesanglich als auch optisch,  guten, konstanten Leistung sprechen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit ging dann die geplante Choreographie zum Erhalt der Fankultur über die Bühne. Da wir als Unterstützer der Kampagne (http://www.erhalt-der-fankultur.de/) bis dato noch nicht all zu viel dazu geleistet hatten war es nun auch endlich hierfür an der Zeit. Zu der Zaunfahne „Fankultur erhalten“ sah man mehrere Papptafeln mit entsprechenden Forderungen zum Thema.

Die zweite Hälfte wurde dann ebenfalls zum Heimspiel im gegnerischen Stadion gemacht, was unter anderem durch den Siegtreffer unterstützt wurde. Zwar war die Leistung nichtmehr ganz so ausgeglichen wie im ersten Teil der Partie, doch alles in allem kann man von einem unserer stärkeren Auftritte sprechen.

Von den Heimfans war leider nur negatives zu sehen beziehungsweise zu hören. Der Heimsupport wurde nach circa 20 Minuten abgebrochen, da sich die Anhänger des SVS ab dann darauf konzentrierten am Zaun zu pöbeln und zu provozieren. Nach dem Abpfiff schlichen dann noch ungefähr 10 Halbstarke in Schwarz durch den Wald und riefen Hassparolen in unsere Richtung. Dies beeindruckte allerdings weder uns noch die anwesende Polizei, da dieser Auftritt maximal 10 Sekunden dauerte.

Nach einer ausgelassenen, ereignislosen Heimfahrt konnte dann man endlich beruhigt von einer erfolgreichen, wirklichen Premiere unseres Busses und auch sonst von einem gelungenen Spieltag sprechen.

Fanatico Boys ´08

Heimsieg gegen Saarbrücken

Bilder vom Heimsieg gegen Saarländer sind online.

Zuschauer : 5500

Gäste : ca. 300

Nach dem ausgefallenen Rückrundenstart in Dresden traf man sich am Freitag, den 4.2.2011, zum verspäteten ersten Spiel der Rückrunde!

Gute 60 Mann trafen sich im Mollys, welches sich seit circa Dezember unsere Szenekneipe schimpft, und stimmten sich gemeinsam auf das erste Heimspiel seit 2 Monaten ein. 2 Stunden vor dem Spiel zog man dann geschlossen mit einem schönen Stadionmarsch in Richtung Albstadion.

Auf dem Weg sang man nicht nur für Heimatstadt und Verein sondern auch für unsere Stadionverbotler, da selbige das Spiel leider wieder nur vor dem Zaun verbringen konnten.

Am Stadion angekommen wurden dann schnell die notwendigen Vorbereitungen für die kleine Folienschaalchoreo erledigt. Des Weiteren wurde es erneut versucht den Block etwas geschlossener zu sammeln, indem man die Wellenbrecher vor dem Block mit einer neuen Zaunfahne schloss.

Pünktlich zum Einlauf der Mannschaften sah man dann die besagte Choreo und startete mit einer ordentlichen Mitmachquote in die Rückrunde. Allerdings begegnete uns auch heute unser altes Problem, die Konstanz. Der Support zog sich teilweiße sehr schleppend hin, was eines unserer größten Probleme bei Heimspielen darstellt.

Nach einer schlechten ersten Halbzeit auf dem Felde, welche wir zum Glück in der 45. Minute mit einem 1:0 für uns entscheiden konnten, startete man mit neuer Motivation in eine deutlich bessere zweite Hälfte. Nicht nur die Mitmachquote sondern auch allgemein die Lautstärke hielt sich bedeutend besser, was wahrscheinlich auch mit der besseren Leistung auf dem Feld zu tun hatte.

Zum mitgereisten Haufen aus Saarbrücken muss man sagen: Respekt! Eine ordentliche Masse für Freitagabend und eine dementsprechend gute Stimmung im Gästeblock!

Alles in allem kann man von einem gelungenen Auftakt der „Rückrunde“ sprechen. Deswegen gilt es jetzt an diese Leistung anzuknüpfen und auswärts in Sandhausen ordentlich Gas zu geben.

Fanatico Boys ’08

Spielabsage in Dresden

Bilder von der Spielabsage in Dresden sind online

Gut gelaunt mit einem, zum ersten Mal, selbst organisierten Bus startete man am vergangenen Samstag um 6 Uhr in Richtung Dresden. Trotz dem relativ frühen Start fuhr man gut gelaunt los zum, wie wir zu der Zeit noch dachten, Rückrundenstart. Aufgrund der Rabattaktion gegen Braunschweig erwartete man eine noch größere Spitzenkulisse, was die Vorfreude nochmal steigerte.

Als wir nach einer stimmungsreichen Fahrt endlich in Dresden eintrafen deutete alles auf einen perfekten Spieltag hin. Die Sonne schien bereits über dem Rudolf-Harbig-Stadion, man fuhr an zum Stadion pilgernden Dynamofans vorbei und traf dabei die letzten Vorbereitungen im Bus als man plötzlich von der Polizei zum stehen gebracht wurde.

Nach kurzen Diskussionen mit unserem Fanbeauftragten erfuhren wir dann die niederschmetternde Nachricht. Spielabsage wegen dem gefrorenen Rasen.

Nachdem einem kurzen Zwischenstopp am Dresdner Tor, wo man die Situation und die dazugehörigen Folgen diskutierte, brach man niedergeschlagen wieder in Richtung Heimat auf.

Nach 6 weiteren Stunden Fahrt kam man dann wieder in Heidenheim an. . . Trotz des ausgefallenen Spieltags, der mit über 70 Aktiven bei dieser Entfernung wohl zu einem unserer Besten auswärts gehört hätte, kann man zumindest von einem kleinen Erfolg sprechen. Der erste, von uns organisierte, Bus war ein voller Erfolg.

Fanatico Boys ’08

Heimsieg zum Jahresabschluss

Die Bilder vom Sieg gegen Jena sind online.

Zuschauer: 4.300
Gäste: ca. 350

Schön war auch zu sehen, dass am Samstagmorgen ab 9 Uhr, nicht nur ein Teil der Szene sondern selbst der Vorstand des FC Heidenheim die Schippe in die Hand nahm. So wurde nach erneutem Schneefall der letzte Rest beiseite geschafft um die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen.

Vor dem Spiel kam es leider zu einer Begegnung die man zu den Schattenseiten der Ultrà-Bewegung in Deutschland zählen kann, als 4 Halbstarke Jena-Anhänger einem 14-jährigen nach körperlicher Androhung von Gewalt den Schaal zogen. Ganz mutig!

Kurz vor dem Anpfiff hingen wir Fanatico Boys dann unser „www.pyrotechnik-legalisieren.de“ Spruchband an den Zaun, welches auf die aktuelle Initiative zur Legalisierung von Pyrotechnik aufmerksam machen sollte. Selbiges war dann die kompletten 90 Minuten am Zaun zu sehen.

Das anfänglich gute Supportlevel konnte leider nicht konstant gehalten werden. Lediglich kurz vor sowie nach dem ersten Tor konnte man es wieder erreichen! Nachdem dann auch noch das 2:0 fiel konnte man dann das ganze Stadion zum Aufstehen bewegen. So kann man von einem teilweiße guten Support sprechen der allerdings nicht an die 2 deutlich stärkeren Auftritte davor anknüpfen konnte. Positiv war, dass ein neues Lied zu gefallen wusste.

Wie auch letztes Jahr wussten die Jungs, rund um den aktiven Kern der Horda, optisch zu überzeugen. Mit einem attraktiven und abwechslungsreichen Liedgut feuerten die Carl Zeis Anhänger ihre Mannschaft 90 Minuten an! Selbst nach den Gegentoren ließen sie nicht nach und so konnte man auch noch in der 2. Halbzeit zum Beispiel eine schöne Schaalparade  im Gästeblock sehen.

Die Gäste wurden dabei auch von einigen roten Münchnern unterstützt welch mit ihrem Schickeria Banner ein Teil der durchaus anschaubaren Zaunbeflaggung waren.