Weiteres Unentschieden gegen Babelsberg

Bilder vom Heimspiel gegen die Filmstadt folgen

Zuschauer: 4.600

Gäste: 25

Jaja .. es ist mal wieder Samstag. Vor 2 Spieltagen wurde endlich mal wieder ein „3er“ gefeiert und bereits 4 Tage später geriet man wieder zurück in alte Raster. Leider fehlte uns hier mal wieder die Konstanz. In der Hoffnung, dass es sich bei dem Unentschieden nur um einen kleinen Ausrutscher nach der erfolgreichen Kursänderung handelte traf man sich heute mal wieder im Mollys.

Hierbei muss, erstmals übrigens, auch besonders die „Sektion Leutkirch“ erwähnen. 108 Kilometer für ein „Heimspiel“ hinter sich zu bringen, danke dafür und weiter so Jungs!

Bei überragenden 25°C machte man sich auf den kräftezehrenden Weg in Richtung Albstadion. Dort angekommen erwartete uns zu unserer Überraschung ein leerer Gästeblock. Irgendwie hatte man da etwas mehr erwartet..

Nichts desto trotz ging man mit guter Laune ans Werk und feierte unter der Sonne eine Fußballparty wie sie im Buche steht. Schönes, sonniges Wetter, ein saftig grüner Rasen, eine Elf die leidenschaftlich spielt und ein Führungstreffer. Was will man mehr? Ja ok .. es wäre schön, wenn man die Punkte diesmal nicht kurz vor Ende verschenken würde.

Leider, trotz einer konstant lauten und schönen Unterstützung der Ost fing man auch in diesem Spiel kurz vor dem Schluss der Partie ein Gegentor. Folglich ging man, wie konnte es auch anders sein, mal wieder nicht mit der maximalen Ausbeute an Punkten vom Platz. Der Klassenerhalt ist zwar gesichert aber dennoch war das einfach nicht genug. Scheinbar befinden sich unsere Jungs schon in der Sommerpause, schade drum.

 

Unentschieden in der Münchner Vorstadt

Bilder vom Spiel in Unterhaching sind online.

Zuschauer: 2.100

Gäste: 150

Dieses Mal geht es in der englischen Woche zu den Vorstädtern aus München. Nach einer von Stau geprägten Fahrt kam man kurz vor 19 Uhr am leeren, welch Überraschung, Stadion an und wurde erstmal herzlich von der USK in Empfang genommen. Nach etlichen Personalienkontrollen und sogar einer Festnahme, wegen eines T-Shirts das den Herren der USK-Knüppelcrew nicht passte, ging es dann auf in den Gästeblock.

Die Stimmung war für ein Spiel unter der Woche ziemlich gut. Die Heimfans wurden, ebenfalls keine Überraschung, locker übertrumpft. Folglich schrie man gut gelaunt während der ersten Spielhälfte für die Heimatmannschaft und feierte mit selbiger dann auch den Führungstreffer.

Während der zweiten Halbzeit ging es mit gleicher Lautstärke weiter. Die Mitmachquote und der Tifo sorgten neben einem lauten auch für einen schönen Block und so hoffte man bis kurz vor Ende auf einen weiteren Sieg. Leider gelang der bayrischen Spielvereinigung kurz vor knapp noch der 1:1 Ausgleichstreffer und so machte man sich leider nur mit einem Punkt auf den Heimweg.

Zu den PKWs, welche man übrigens nicht auf dem Gästeparkplatz abstellen durfte, wurde man dann übertriebener weise von einem kleinen USK-Kessel begleitet..

Trotz der eher enttäuschenden Punktteilung kann man mit der Leistung der Mannschaft zufrieden sein. Es war mal wieder ein Bewies, dass die 3. Liga auf keinen Fall zu schwer für uns ist.

Probleme mit den Bildern

Hey Leute,

wie manche von euch schon bemerkt haben gibt’s Probleme mit den Bildern, zumindest mit den Spielen vor Dresden.

Wir arbeiten daran ABER, ja leider ein großes aber, es wird noch dauern. Wir müssen hierfür einige Änderungen am Server vornehmen.
Danke für die Geduld

Abbruch der Negativserie gegen Bremen II

Bilder vom ersten Sieg nach 10 Spielen sind online.

Zuschauer: 5.100

Gäste: max. 20

Samstagmorgen und ein Spitzenspiel steht auf dem Plan . . . ?! Leider nein, denn es handelt sich hier in Liga 3 leider nur um die lästigen Amateure von Werder Bremen. So machte man sich nach einem gemütlichen Morgen im Mollys dann auf zum Albstadion um einen leeren Gästeblock zu bewundern.

Dort angekommen stellte man fest, dass der Sektor nicht komplett leer war, sondern circa 20 „Anhänger“ des SVW enthielt. Die Hälfte davon war, lustigerweise, nur da um zu pöbeln und so sah man sie, über die 90 Minuten verteilt, immer wieder wild mit den Armen gestikulieren. Leider war die geliebte Spielstätte unseres Fussballclubs auch sonst nicht sonderlich besucht. Nach 9 Spielen ohne Sieg erkennt man eben immer mehr auch in unserem erfolgsverwöhnten Heidenheim wie viele „Fans“ nur des Erfolges wegen wöchentlich zu unseren Spielen pilgern.

Nichts desto trotz ging es voller Hoffnung in diese Partie. Zu Gast im Albstadion ist der Vorletzte und nicht nur deswegen prangerte an unserem Zaun die Botschaft „3 Punkte aus  9 Spielen – Aufwachen“. Wenn nicht heute gegen diesen Gegner, wann dann? Jetzt noch in den Abstiegskampf zu rutschen will schließlich niemand. Leider reicht Hoffnung, zumindest in der Kurve, nicht um einen guten Auftritt hinzulegen und so versank man in der Mittelmäßigkeit. Man machte das Beste daraus und, vielleicht ja auch deshalb, ging man nach 10 Spielen endlich einmal wieder in Führung.

Mit dieser ausgebauten Führung im Rücken startete man in die zweite Halbzeit. Die Stimmung kann man nun zwar als etwas besser bezeichnen allerdings immer noch im Rahmen des Mittelmaßes. Nichts desto trotz feierte man nach weiteren 45 Minuten, einem verschossenen Elfmeter und einem Gegentor endlich mal wieder einen Sieg.

Mit 45 Punkten auf dem Konto kann man sich nun sicher sein, dass auch diese Saison das Ziel Klassenerhalt erreicht ist und folglich kann man das Restprogramm ziemlich entspannt angehen.

Klatsche in Koblenz

Bilder vom Spiel in der Rhein-Mosel-Stadt sind online

Zuschauer: 4.954

Gäste: 100

Jaja . . . 3 Punkte aus 8 Spielen und kein Bock auf eine erneute Niederlage? Verständlich wäre es, Realität ist zum Glück nicht. Trotz der eher nicht so schönen Serie unserer Elf ging es gut gelaunt in Richtung Unbekannt.

Koblenz, Rhein-Mosel-Stadt, 2. Ligaabsteiger und folglich für uns bis dato gänzlich unbekannt. Deswegen war man nicht nur auf das Spiel sondern auch auf Stadt und Fans gespannt. Nach einer entspannten, warmen Fahrt kam man circa eine Stunde vor Spielbeginn in dem ziemlich schönen Koblenz an. Recht überraschend war allerdings der Ort des „Gästeparkplatzes“. Mitten in einem Wohngebiet hielt man am Straßenrand an und stand dann plötzlich am Ufer des Rheins. Extravagant aber recht idyllisch. Zu Fuß machte man sich bei herrlichem Wetter auf die gut 10-minütige Strecke in Richtung Gästeblock.

Dort angekommen gab es dann leider sofort wieder Probleme. In Gästeblock der TuS herrscht leider Materialverbot, zumindest was die Zaunbeflaggung angeht. Abgesehen von der Fanatico Boys Zaunfahne trug man die restlichen Banner in den Innenraum, um dort mit dem Aufhängen zu beginnen. Als man uns daran ebenfalls hindern wollte wurde der Ordner eben kurz beiseite geschoben und die Heidenheim-Zaunfahne in den Innenraum gegeben. Eigentlich könnte man nun ja denken, dass es losgeht. Leider hat man sich hier geirrt.

Ein ziemlich aggressiver, staatlich angestellter Knüppeltrupp marschierte auf einmal in den Gästeblock. Nach einer weiteren kurzen Rangelei, dieses Mal logischerweise mit des Staates persönlicher Haudrauftruppe, erfuhr man dann auch den Grund: Mitführen von Pyrotechnik. Hier ein O-Ton eines Beamten: „Ein Kollege will gesehen haben, dass einer eurer Kameraden einen Böller mit sich führt“.

Dazu sagen wir nur: Herzlich Willkommen im Gästeblock liebe Willkür. Von „Deeskalation“ wollen wir hier gar nicht anfangen..

Warum auch immer verschwanden die Beamten, natürlich ohne Beweismaterial oder Schuldigen, dann so schnell wieder wie sie gekommen waren. Als kurze Reaktion auf diese Auslebung willkürlicher Frühlingsgefühle blieb es dann bis 18:46 ruhig.

Naja zum restlichen Spiel ist nicht wirklich viel zu sagen. Stimmungs-, Spiel und Motivationstechnisch absolut unterstes Niveau und folglich verlor man das Spiel auch mit 4:0.

Nach einer kurzen Hüpfreihe durch den kompletten Gästeblock, sammelte man sich dann die letzten 10 Minuten auf dem Zaun. Nach dem Abpfiff hagelte es von dort auch herbe und leider berechtigte Kritik in Richtung Mannschaft. Wenigstens diese Situation wurde von unseren Spielern dann perfekt gemeistert und so standen sie dort gut 5 Minuten lang. Den perplexen Gesichtern nach kam unsre Kritik auch mehr als deutlich an und so kann man nur hoffen, dass uns eine Schlacht im Abstiegskampf verwehrt bleibt.

In diesem Sinne: 3 Punkte gegen Bremen II

 

Bittere Niederlage gegen Rostock

Bilder vom Flutlichtspiel gegen die Kogge folgen.

Zuschauer: 6.800

Gäste: 800

Mittwochabend – Flutlichtspiel! Zusätzlich der Verein mit dem wohl beachtlichsten Anhang. 800km, 2 Tage Urlaub und trotzdem ein theoretisch voller Gästeblock – Respekt

Trotz des Termins unter der Woche war an diesem Mittag auch das Mollys wieder gut besucht und so machte man sich positiv überrascht  auf den Weg auf den Schlossberg. Unterwegs traf man nicht nur nervöse Polizisten, davon allerdings mehr als genug, sondern auch ziemlich siegessichere Hanseaten. Trotz einigen kurzen Kontakten blieb der Fußmarsch relativ friedlich.

Am Albstadion angekommen wurde man erneut positiv überrascht. Unter der Woche und trotz der nicht gerade exzellenten sportlichen Lage waren knapp 7.000 Zuschauer hier um das Spiel zu sehn.

Mit einer sehr guten Stimmung ging es dann also los. Mitmachquote, Lautstärke und Fahneneinsatz kann man ohne zu übertreiben mit dem Auftritt gegen Aalen gleichsetzen und stellenweise sogar als deutlich besser bezeichnen. Da das allerdings ein Samstag war ist diese Leistung heute, unter der Woche, besonders lobenswert. Der frühe Rückschlag wurde ignoriert und deshalb ging es lautstark weiter was dann zum Glück auch gleich mit dem Ausgleich belohnt wurde.

Sowohl in Halbzeit eins als auch in der zweiten sah man ein sehr kämpferisch, gutes Spiel, was vielleicht auch ein Grund für den konstanten Support war. Die gute Stimmung auf der Ost konnte auch, trotz des erneuten Rückstandes, in dem zweiten Abschnitt des Spieles aufrechterhalten werden.

Der Tag endete dann mit einer bitteren Niederlage und einer Polizeisperre was zusätzlich für Frust sorgte. Besonders lustig war hierbei, dass die BFE von uns „Stillstand“ forderte während die örtliche Polizei wollte, dass wir gehen. Der SKB war über keine der beiden Taktiken informiert und änderte seine Meinung folglich alle 2 Minuten.

Warum man sich allerdings in seiner eigenen Stadt nicht frei bewegen darf, wie es die BFE ja eigentlich durchsetzen wollte, bleibt uns ein Rätsel.

Weiteres Unentschieden in Erfurt

Bilder vom Spiel in Thüringen sind online.

Zuschauer:  7.480

Gäste: rund 100

Mit immerhin drei Bussen machten wir uns an diesem Samstagmorgen auf in die thüringische Landeshauptstadt. Die Fahrt dorthin verlief reibungslos und auch das Wetter wurde von Stunde zu Stunde schöner. In Erfurt angekommen trank der Großteil der aktiven Szene gemeinsam mit den mitgereisten Stadionverbotlern gemütlich in der herrlichen Frühlingssonne ein zwei Bierchen. Es stand ein bis dato perfekter Fußballsamstag in Aussicht…

Im Gästeblock angekommen konnte man sein Auge über das Steigerwaldstadion schweifen lassen. Ein Stadion das bis heute noch den Charme einer leider vergangenen Fußballära versprüht, abseits von modernen Arenen und Schnick Schnack.

Zum Intro brachten wir einige Schwenker und versuchten trotz deutlicher Unterzahl gegenüber des Erfurter Heimblocks unsere Mannschaft zum ersehnten Sieg voran zu peitschen. War unser Block anfangs verhältnismäßig lautstark, machte gegen Ende der ersten Halbzeit vielen die ungewohnte Hitze zu schaffen, so dass man eher unzufrieden mit sich selbst in die Halbzeit ging. Die zweite Hälfte war gezeichnet von Mittelmaß. Zwar bemühte sich der aktive Block einen guten Support abzuliefern, dennoch gelang es nicht den so oft zitierten Funke überspringen zu lassen. Immerhin war der Block über die gesamte Spieldauer durch einige Schwenker optisch sehr lebendig.

Auf dem Platz fielen wieder einmal keine Tore. In der ersten Halbzeit konnte sich unser Fußballclub nach einem Lattentreffer glücklich schätzen nicht mit Rückstand in die Pause gehen zu müssen. Auch in der zweiten Halbzeit konnte unser Team nie wirklich gefährlich werden. So musste man wohl nach Schlusspfiff froh sein, mit einem schmeichelhaften Punkt die Heimreise anzutreten.

Nach dem Spiel hingen wir wie gewohnt die Zaunfahnen ab und sammelten unsere Fahnen ein, um dann als geschlossener Mob das Stadion zu verlassen. Schon fast am Bus angekommen, rissen Beamte der Erfurter Bereitschaftspolizei einen Jugendlichen aus dem Block und schleppten ihn in einen der Polizei-Neunsitzer. Der darauffolgende Protest aus unseren Reihen wurde aggressiv zurückgewiesen. Die Frustration im Mob stieg von Sekunde zu Sekunde und aus dem nichts entstand eine Rangelei zwischen einigen Grünen und Rot-Blauen. Schnell wurden auf Seiten der Polizei Kameras gezückt, Hunde und weitere Verstärkung war selbstverständlich im Anmarsch. Wieder drangen einige Beamten in den Mob ein und packten einen weiteren Freund von uns. Dieser Anblick lies bei einigen Heidenheimern die Sicherungen durchbrennen und sie eilten ihrem Freund zur Hilfe. Die Beamten fühlten sich wohl so stark gefährdet das sie es für nötig hielten massiv mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen uns vorzugehen. Zwei Heidenheimer Fans mussten von Sanitätern behandelt werden. Die zwei Festnahmen wurden im Nachhinein mit zwei Anzeigen begründet. Beamtenbeleidigung und Körperverletzung wird vorgeworfen. Wütend und zugleich deprimiert von den Geschehnissen fuhr man gemeinsam Richtung Heimat. Im Nachhinein wurde uns zugetragen dass die Erfurter Bereitschaftspolizei nicht viel auf Deeskalation hält. Ein Erfurter Sanitäter: „Es muss immer gleich Enden… Das ist keine Polizei, sondern ein Schlägertrupp!“

Abschließend: Es hätte ein schöner Fußballsamstag werden können, doch nicht das weiterhin sieglose Spiel unserer Mannschaft, sondern einmal mehr die Willkür der Polizei verdarb uns den Tag und hinterlässt mit Aussicht auf weitere Stadionverbote einen bitteren Nachgeschmack.

Unentschieden beim Nachholspiel in Dresden

Bilder vom Nachholspiel sind online:

Zuschauer: 23.000

Gäste: 120

Ein Nachholspiel und es ist Samstag? Ein Traum oder doch verblüffende Realität?! Tatsächlich wurde hier einmal mitgedacht bei den offiziellen, ein Wunder?! Das Spiel gegen Aalen wurde auf den Dienstag verschoben damit man samstags in Dresden spielen kann! Wenn man wirklich in der Lage ist so logisch zu denken, warum muss dann Rostock und nicht Stuttgart an einem Mittwoch nach Heidenheim reisen? Naja wir wollen uns nicht beschweren und sind froh, dass es kein Nachholspiel unter der Woche ist.

Folglich ging es tatsächlich an einem Samstagmorgen erneut auf die Reise nach Sachsen. Auf ins Abenteuer „Dresden 2.0“! Die späte Terminierung und das eigentlich ja spielfreie Wochenende kosten zwar ein paar Aktive aber dennoch reist man wieder mit einem, von FB organisierten, Szenebus. Abgesehen von der guten Stimmung war die Reise aber genauso langweilig wie letztes Mal.

Nach gut 5 stunden war man dann am Ziel, Dresden. Man erreichte die „magische Barriere“ an der man letztes Mal umkehren musste und passierte selbige problemlos. Die letzten Meter zum Gästeblock waren dann auch schnell gemeistert. Dort angekommen ging es dann auf direktem Wege in den Innenraum des Stadions wo man von einem fast komplett gefüllten K-Block begrüßt wurde. Immer wieder schön anzusehen, respektable Stimmung die hier herrscht.

Trotz der offensichtlichen Unterzahl versuchte man natürlich alles um die Mannschaft akustisch zu unterstützen und so konnte man sich dank einer guten Leistung, im Bezug auf unsere geringe Zahl, das ein oder andere Mal gehör verschaffen innerhalb der ersten Halbzeit. Trotz der kämpferischen Leistung auf dem Platz ging es auch in Halbzeit zwei nicht anders weiter.

Nach 90 Minuten war alles was man erreicht hat ein Punkt und wieder kein Sieg. Nebenbei hat man Dresden die Siegesserie und den Sprung auf Platz 3 versaut.

Als Wiedergutmachung für das letzte Mal durften wir heute dann auch länger bleiben. Der Gästeblock wurde nach dem Spiel noch für gut 45 Minuten gesperrt. Anschließend wurde man, überraschenderweise, ohne Ausbruch des 3. Weltkrieges durch das Kriegsgebiet Dresden geführt und konnte unbeschadet nach Hause fahren.

 

Entäuschendes Unentschieden vor der Rekordkulisse

Bilder vom ausverkauften Ostalbderby sind online

Zuschauer: 10.000

Gäste: circa 1.100

Mal wieder ein Samstagmorgen, doch diesmal ist alles anders. Das erste der zwei Ostalbderbys stand an. 3-Liga-Premiere im Albstadion. Abgesehen davon gab es erst 4 Siege, dann 4 Niederlagen und nun 4 Unentschieden?

Man traf sich zwar wie gewohnt auch diesen Spieltag im Mollys, jedoch übertraf die Masse bei Weitem unsere Vorstellung. Obwohl der offizielle Treffpunkt an der Pauluskirche war, fanden sich davor bereits über 100 Supportwillige in unserer Szenekneipe ein, um sich gebührend auf das Spiel vorzubereiten.

Kurz nach 11 brach man in Richtung Pauluskirche auf um die restlichen Mitstreiter einzusammeln. Dort angekommen sollte es eigentlich wie gewöhnlich zum Stadion gehen – die Polizei wollte das jedoch nicht. Im Gegensatz zum normalen, sehr positiven, Verhalten der Polizei wurde man heut von nahezu jedem Beamten mit einer gehörigen Portion Aggression begrüßt. Folglich wollte man uns den Zutritt zur Fußgängerzone verwehren, da Diese in Richtung Bahnhof führen würde. Logischerweise umgingen wir diese kleine Hürde leicht und pilgerten friedlich weiter um anschließend den Schlossberg zu erklimmen. Leider wurden wird hier abermals von der Polizei gestoppt. Dieses Mal wurde uns verboten zum Schloss zu wandern und so mussten wir erneut, diesmal querfeldein, eine Polizeisperre überwinden.  Hiernach gaben es die Beamten dann allerdings auf uns stoppen zu wollen und so kam man eine gute Viertelstunde später am Albstadion an. Leider bleibt uns dieses total stupide Verhalten der Heidenheimer Einsatzkräfte auch nach dem Gespräch mit unserem SKB weiterhin ein Rätsel.

In der Hoffnung, dass der Tag von nun an entspannt verlaufen würde ging es dann ins Stadion um sich zu sammeln und wie gewohnt die Zaunfahnen aufzuhängen. Leider kam uns hier, wer hätte es gedacht, erneut eine neue, leider völlig sinnfreie, Regel der Polizei in die Quere. Der ehrevollen Sektion Stadionverbot wurde der Zutritt zum kompletten Gelände verboten. Was normalerweise kein Problem – und normalerweise sogar von der Polizei gewünscht – ist, wird auf einmal verboten und so forderte man von den Ausgesperrten, dass sie an der Zufahrt zum Albstadion halt machten. Das traurigste, und der zeitgleich größte Fehler der grün-weißen an diesem Tag, ist hierbei, dass ein SV’ler der Gäste, aufgrund eines Kompromisses, auf die Gegengerade gelassen wurde.

Währendessen kam auf den Rängen langsam Stimmung auf. Die Gästemannschaft wurde mit Pfiffen und Hassgesängen auf dem Rasen begrüßt, was sie dazu veranlasste sich nach gerade mal 5 Minuten zurück in die Kabine zu verabschieden. Mit dem gegnerischen Anhang sprang man natürlich nicht anders um als sie das Stadion betraten. Mittlerweile konnte man auch eine Gummipuppe im Aalener Trikot bewundern, welche von uns am Zaun erhängt wurde.

Kurz darauf schallte dann auch schon der Pfiff durch das Stadion und das Spiel begann. Ansonsten passierte leider nicht so viel auf dem Rasen. Ein durchweg langweiliges Spiel in dem die Aalener leider die Überhand hatten.

In den Kurven ging es dafür ganz anders zu. Wie erwartet war unsere Mitmachquote recht ordentlich was sich dementsprechend positiv auf die Lautstärke auswirkte. Alles in allem konnte man die Erwartungen erfüllen auch wenn man dafür natürlich die vielen Erfolgsfans benötigte. Die Hoffnung bleibt natürlich, dass sich ein paar in unseren Heidenheimer Fussballclub verliebt haben und ab sofort öfter zu uns stoßen!

Die zweite Halbzeit war dann logischerweise etwas schlechter, da sich der Support immer mehr auf den aktiven Kern reduzierte. Allerdings konnten vereinzelt, vor allem aber bei Schlachtrufen, dennoch viele mitgezogen werden.

Der schwarz-weiße Anhang konnte mit einem, für sie wahrscheinlich geschichtswürdigen, Zugfahrermob überzeugen. Die Mitmachquote war allerdings weder konstant noch wirklich hoch. Leider ist in Aalen immer noch ein eher kleinerer Teil für den aktiven Support zu begeistern.

Nach dem Spiel lief man dann geschlossen in die Stadt, von den Aalenern sah man dann allerdings nichts mehr. Selbige wurden direkt nach dem Spiel gekesselt und mit so manchem Umweg zum Bahnhof begleitet.

Wenn man den Tag als Ganzes betrachtet war es leider ein enttäuschendes Ergebnis auf dem Platz, welches man wenigstens auf den Rängen ausgleichen konnte.