Hart umkämpfter Heimsieg gegen die Lilien.

Bilder vom Heimsieg gegen die Darmstädter online

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Zuschauer: 5.800

Gäste: 150

Trotz des eher eisigen Herbsttages strömten nahezu 6.000 Anhänger des Fussballclubs in das heimische Albstadion. Die Gäste aus Darmstadt brachten gut 150 Fans aus Hessen mit, wovon ein Bus erst gut 15 Minuten nach Anpfiff eintraf. Die Gründe für das verspätete Eintreffen und den Supportboykott der Ultras Darmstadt sollte wohl mittlerweile jedem bekannt sein.

Auch ohne einen akustischen Gegenspieler auf den Rängen gilt das Gleiche wie immer: Vollgas geben für den Fussballclub!

Nach ein paar Testläufen in der letzten Saison packte man heute endgültig das Projekt “hoch stehen” an. Man betrat das Stadion geschlossen etwas früher und grenzte den hochgerückten Block nach vorne mit einer Zaunfahne ab. Am heutigen Tage wurde die “Hendrik und Steffen – Unvergessen” Zaunfahne gewählt, da unser Capo in der vergangenen Woche eigentlich Geburtstag hätte.

Mit Anlaufschwierigkeiten ging es dann los in Halbzeit 1. Sowohl die etwas irritierten Fans um uns herum als auch wir selbst mussten uns erst an die neue Situation gewöhnen. Nach einer kurzen Warmlaufphase ging es dann aber durch aus aufwärts in Sachen Lautstärke.

Schön zu sehen war, dass man die Leute um sich herum und vor allem vor sich, erfolgreicher zum mitsingen motivieren konnte. Ganz nach dem Thema “nur wer sich nicht selbst hört, traut sich laut zu singen”.

In Halbzeit 2 kam uns die Emotion dann noch zu Hilfe. Dank einigen Fehlentscheidungen des Schiedsrichters schaukelte sich nicht nur die Stimmung sondern auch die Mitmachquote auf der Ost langsam aber sicher hoch.

Alles in allem konnte man also von einem guten Start des neuen Projektes sprechen. In der Hoffnung, dass sich die restlichen Fans des FC Heidenheim in Zukunft zu uns trauen, werden wir sehen wie es sich entwickeln wird.

 

Glücklicher Auswärtssieg bei der Arminia

Bilder vom 0:1 Auswärtssieg sind online

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Zuschauer: 5.839

Gäste: 130

Nach der Zwangspause ging es zu der Arminia aus Bielefeld also hieß es mal wieder: 9er getankt, gepackt und losgefahren in Richtung NRW. Kurioserweise konnten wir keinen Szenebus stellen da wirklich jedes Busunternehmen an diesem Wochenende keine freien Busse mehr hatte.

Nach einer langweiligen Fahrt ging es bereits vor dem Stadion kurios weiter. Es gab eine doppelte Einlasskontrolle. Das erste Mal am Stadiongelände und das zweite Mal dann am Eingang. Da wir „bekannt dafür sind oft zu zünden“ (O-Ton) musste jeder die Schuhe ausziehen und wurde besonders kontaktfreudig durchsucht.

Als man dann endlich im Stadion war ging es auch schon los. Die Bielefelder Kurve imponierte besonders beim Fahnenmeer während der Hymne blieb sonst aber unter ihren Möglichkeiten. Lediglich bei ein, zwei Liedern zeigten sie ihr komplettes Potential.

Mit gut 50 Mann legten wir einen Anfangs sehr guten Auftritt hin. Leider konnte man diese Lautstärke nicht einmal eine Halbzeit halten. Erst kurz vor Ende kehrte man auf dieses Niveau zurück. Der Fahneneinsatz war in Ordnung was aber nur daran lag, dass man auch die großen Fahnen mit in den Block bekommen hat.  Woran der Einbruch während der Spielzeit lag ist und bleibt uns ein Rätsel. Die Hitze, die lange Fahrt? Eigentlich alles keine Ausrede um nicht alles zu geben für den Fussballclub. Da besteht eindeutig Handlungsbedarf.

Nach dem Sieg dann noch schnell ein Gruppenfoto gemacht damit die Polizei, welche natürlich sofort herbei eilte, ihren Bestand mal wieder aktualisieren kann. Anschließend ging es dann wieder ereignislos in Richtung Heimat.

Enttäuschendes Unentschieden beim Ostalbderby in Aalen

Bilder vom 0:0 im Rohrwang sind online.

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Zuschauer: 8.304

Gäste: 1.200

 An diesem Samstag galt es den schlechten Vorzeichen zu trotzen und den Nachbarn zu bezwingen. 

Man traf sich morgens um 10 Uhr, bei überraschend gutem Wetter, am Heidenheimer Bahnhof um sich gemeinsam auf die Fahrt, den Stadionmarsch und natürlich das Duell auf den Rängen einzustimmen. Rund 200 Zugfahrer und ein Haufen nervöser Polizisten machten sich dann kurz vor 11 auf den Weg zum Gleis.

Nach ein paar Schlachtrufen und dem kontrollierten Abbrennen von Pyrotechnik, welches die schwer gepanzerten Herren noch nervöser machte, geriet unser Kameramann zum ersten Mal in den Genuss einer „freundlichen Bitte“ welche sich circa so wiedergeben lässt: „Mitkommen, Personalausweis, Kamera ist konfisziert!“. Nach dieser sehr freundlichen Personalien abgäbe und einer kurzen Sichtung vor Ort bekam man die Kamera allerdings inklusive Material wieder. Vorerst Glück gehabt.

Leider wollte auch die Bahn nicht auf uns hören und so quetschte man sich wie die letzten beiden Male in nur zwei Wagons. Nach einer ziemlich heißen Fahrt kam man wenig später in Aalen an. Dort wurde man, welch Überraschung, von gefühlten 500 Bullen direkt gekesselt.  Nicht einmal die Kameraleute durften den Polizeiring verlassen und so machte man sich mit einer an Lichtgeschwindigkeit grenzender Geschwindigkeit auf in Richtung Schrott-Arena.

Im Vergleich zu den Ordnungshütern in Heidenheim waren die Kollegen aus Biberach und Aalen nicht nur überfordert sondern auch ziemlich aggressiv. So schubsten sie zum Beispiel unseren rückwärts laufenden Kameramann zurück in die Menge anstatt ihm einfach mitzuteilen, dass er jetzt am Rand des Kessels angekommen ist. Dass man keine normale Antwort bekam wenn man etwas völlig banales fragte muss hier wohl nicht extra erwähnt werden. Alles Etwas überzogen könnte man sagen, dass die Staatsmaschinerie nach dem Vorsatz „keine Verbrüderung mit dem Feind“ handelte.

In der Innenstadt traf man dann, aufgrund eines Polizeifehlers, auf den Aalener Stadionmarsch. Nach ein paar Hassgesängen und kontrolliertem Abbrennen geschah leider auch etwas, dass wir eigentlich verhindern wollten.  Ein paar unbelehrbare zündeten mitten in der Menschenmasse Böller. Leider konnten man sie in dieser aufgeheizten Umgebung nicht einmal mit dem Megaphon stoppen und so wurde ein Anhänger des Fussballclubs verletzt.

Nicht nur wir von den Fanatico Boys sondern die ganze aktive Szene Heidenheim distanziert sich von diesen Geschehnissen, welche wir strikt ablehnen!

Wenig später durfte unser Kameramann dann erstmals den Polizeiring verlassen um eine erhöhte Position einzunehmen. Kurz darauf war die Kamera dann wieder weg und die Personalien schon wieder festgestellt. Die offizielle Begründung hierfür lautete: „Sie haben Straftaten gefilmt, deswegen ist die Kamera beschlagnahmt“. Glücklicherweise bekam man die Kamera, diesmal ohne Material, noch vor dem Stadion wieder.

Im Stadion angekommen bezog man Stellung im Block und kurz nach Anpfiff hingen dann auch, die eigentlich verbotenen, Zaunfahnen. Trotz des Materialverbots war auch alles an Fahnen im Block, leider fällt das Schwenken mit zusammengesteckten Rohren etwas schwer.  Der Support war für dieses Spiel leider unterirdisch. Natürlich konnte man zu manchen Klatscheinlagen oder Schlachtrufen den Großteil des Gästeblocks motivieren doch bei den Dauergesängen und vor allem bei den neuen Liedern hatte das nicht einmal Heimspielniveau. 

An dieser Stelle ist noch zu erwähnen, dass der Aalener Anhang zu Beginn des Spieles nicht anwesend war. Über eine kurze Mitteillung am Zaun erfuhren wir, dass sie in der Stadt gekesselt wurden und alle rund 200 Personen kontrolliert wurden. „Kontrolliert“ bedeutet in diesem Fall: Bis auf die Unterwäsche entkleidet, abgetastet und fotografiert. Laut einer Stellungnahme der „Faninitiative  Rohrwang“ wurden sie, was wir gut und gerne glauben können, des Öfteren auch beleidigt. Erst nachdem der Fanbeauftragte, die Vereinsführung und sogar der Oberbürgermeister der Stadt Aalen auf die grün-weiße Prügeltruppe einwirkten durften sie den Kessel verlasen und zum Stadion gehen.

Auch wenn wir aufgrund der regionalen Nähe natürlich Rivalen sind, sprechen wir uns an dieser Stelle, in der Hoffnung das die Öffentlichkeit endlich einmal die Augen öffnet, gegen solche Repressionen aus.

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich nicht viel an unserem Supportverhalten. Eher weniger als mehr konnten zum mitmachen bewegt werden und das obwohl unser Spielanteil auf dem Feld stieg. Einziger Höhepunkt in dieser Spielzeit war ein Spruchband aus T-Shirts auf dem „Verbote ändern nichts“ stand und erneut der so kontrolliert wie mögliche Einsatz von Pyrotechnik im Block.

Nach dem Spiel ging es, natürlich wieder komplett gekesselt, zurück zum Bahnhof. Nachdem der komplette Aalener Anhang im Stadion gehalten wurde lief der Rückweg völlig ereignislos ab.

 

Buchvorlesung und Vortrag von Jonas Gabler, Autor von „Die Ultras“

Hey Leute,

Ziemlich stolz können wir euch heute hier verkünden, dass wir von den Fanatico Boys euch den Buchautor des Buches „Die Ultras“ hier in Heidenheim präsentieren können!

Jonas Gabler ist ein 1981 in Berlin geborener Diplom-Politologe, welcher selbst auch zu den Anhängern des Herta BSC gehört. Er studierte an der FU Berlin wo seine Arbeitsschwerpunkte unter Anderem „Gesellschaft und politisches System in Italien“ und „Rechtsextremismus im Fußball“ waren. Seine Diplomarbeit erschien unter dem Titel “ Ultrakulturen und Rechtsextremismus – Fußballfans in Deutschland und Italien“ Sein angeworbenes Wissen packte er dann nicht nur in das bereits erwähnte Buch „Die Ultras“ sondern auch in diverse Lesevorträge! Genau aus diesem Grund kann er mittlerweile damit angeben, dass er bei nahezu jeder (Ultrà-)Szene der 1. bis zu den 4. Ligen in Deutschland einen genau solchen Vortrag gehalten hat.

Der Vortrag wird am Dienstag, den 4. Oktober um 19 Uhr im ehemaligen Presseraum (Jetzt: Raum 1846) des Albstadions (Gegengerade) stattfinden! Es kostet keinen Eintritt, wobei Spenden natürlich gern gesehen sind!

Themen sind unter Anderem die Kommerzialisierung, Politik, Ultras gegen Ultras/Polizei, Selbstreflexion und Gewalt! Anschließend wird es natürlich eine Art „Fragerunde“ geben! Aufgrund der enormen Erfahrung, welche er nicht nur aus seinem Studium sondern auch aus den Gesprächen mit anderen Szenen hat, ist das ein Termin den sich sicherlich JEDER der Szene Heidenheim dick und fett im Kalender anstreichen sollte!

Natürlich soll hier niemandem erzählt werden wie der perfekte Ultra aussieht und wie man zu leben hat! Es ist einfach eine Informationsveranstaltung eines Menschen der die Entwicklung bis hin zu den Wurzeln komplett untersucht hat!

Aufgrund des sehr beschränkten Platzes sind Anmeldungen VERBINDLICH! Ich bitte euch also, euch nur einzutragen, wenn ihr euch sicher seid! Falls dies der Fall sein sollte, meldet euch einfach unter: Info@Fanatico-Boys.de !

Wir hoffen natürlich auf eine rege Teilnahme!!

Grüße

Fanatico Boys ’08

Erste Heimniederlage gegen den Zweitligaabsteiger

Bilder von der bitteren Niederlage gegen Osnabrück sind online.

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Zuschauer: 6.200

Gäste: 100

Täglich oder in unserem Fall, jährlich grüßt das Murmeltier.  Das Derby steht vor der Tür und die Profis brechen ein. Na herrlich…

Mal wieder eine englische Woche und so wurde den Osnabrückern an diesem Dienstag eine gut 550km lange Fahrt aufgezwungen. Nichts desto trotz fanden rund 100 Anhänger den Weg zu uns auf die Ostalb.

Trotz des eher schlechten Wetters war das Stadion auch allgemein wieder gut besucht und so startete man auf einer gut gefüllten Ost, voller Hoffnung in die erste Halbzeit. Der Tifo stimmte nach langer Zeit endlich mal wieder und so sah man auch während des Spiels permanent mehrere Fahnen gen Himmel ragen.  Leider wurden unsere Befürchtungen wahr und so fing man bereits kurz nach Spielbeginn das erste Gegentor. Ein Spiel zu drehen ist kein Hexenwerk und folglich ging es mit Vollgas weiter! Leider änderte sich in Halbzeit 1 nichts mehr.

Mitten in der Halbzeit setzte der Regen ein und so ging es bei bestem Fritz-Walter-Wetter weiter in Halbzeit 2. In der Vergangenheit war Regen nicht immer unser bester Freund und so war es leider auch an diesem Tag. Obwohl man das Supportverhalten, auf einem durchaus annehmbaren Level, halten konnte änderte sich nichts mehr. Trotz guten Schlachtrufen und Klatscheinlagen lies man gerade bei Dauergesängen des Öfteren stark nach.

Alles in allem verlies man den geliebten Schlossberg an diesem Abend mit einer bitteren 0:2-Niederlage.

Jetzt zählt nur: Mund abwischen und weitermachen!

ALLE GEGEN AALEN! TREFFPUNKT 10:30 Uhr AM BAHNHOF!!

 

Erste Niederlage der laufenden Spielzeit

Bilder vom Spiel gegen die kleinen Stuttgarter sind online

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Zuschauer: 1.650

Gäste: 350

Erstmals konnten wir an diesem Freitagabend mit 2 Szenebussen auswärts fahren. Sicherlich ist die Entfernung nicht gerade weit und die Ferienzeit auch nicht gerade ein Argument welches dagegen spricht aber dennoch ist es ein weiterer kleiner Erfolg der zeigt, dass die Szene stetig wächst.

Zweieinhalb Stunden vor Anpfiff ging es also mit insgesamt drei Bussen los in Richtung Landeshauptstadt. Vor Ort gab es dann leider schonwieder Probleme!

Obwohl uns eine Zaunfahne im Block eigentlich genehmigt wurde änderte die Polizei ihre Meinung ganze 40 Minuten vor Spielbeginn. Folglich wollte man uns unter Anderem unseren „R.I.P. Hendrik“ Banner abnehmen. Nach einem kurzen Handgemenge mit den Ordnern konnte man sich dank einem engagierten und sehr freundlichen Fanbeauftragten des VfB’s darauf einigen den Banner am Zaun zu befestigen.

Nachdem unsere restlichen Zaunfahnen dann, selbstredend im Block, aufgehängt wurden ging das Spiel auch schon los. Wie leider immer, war außer ein paar pöbelnder VfB-Fans so gut wie nichts los im „Kickers-Platz“. Man begann den Support also mit einem wirklich überragenden Tifo und einer ordentlichen Mitmachquote. Dummerweise erzielten die Amateure des Bundesligisten sehr früh den Führungstreffer. Zum Glück reichen 82 Minuten eigentlich um das Spiel noch zu drehen und so ging es unbeirrt weiter! Leider änderte das nichtsmehr in Halbzeit eins.

Auch in der zweiten Halbzeit ging es konstant gut weiter. Der Tifo blieb überdurchschnittlich und auch die Akkustik war, selbst bei einem weiteren neuen Lied, stets so laut, dass man mit der Leistung zufrieden war. Lediglich gegen Ende wich die Motivation ein wenig der Frustration. Leider konnte unsere Mannschaft nichteinmal in Überzahl das Ruder herumreisen.

Nach dem Spiel ging es dann, nach einer kurzen Verzögerung, mit der ersten Niederlage der laufenden Saison im Gepäck, in Richtung Heimat

Heimsieg gegen die kleinen Bremer

Bilder vom Heimsieg gegen die grün-weißen Amateure sind online
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Zuschauer: 5.200
Gäste: 7

Nach dem 11. Spiel in 4 Wochen ist endlich ein Ende in Sicht. Nach dem Spiel gegen die eigentlichen sportlichen Absteiger der Vorsaison kommt erst mal die Länderspielpause und somit Zeit zum aufatmen.

Wie bereits erwähnt hatte man sich am Ende der abgelaufenen Spielzeit bereits gefreut die ungeliebten Amateure aus dem Norden endlich von der Pelle zu haben. Leider kamen da die Lizenzierungsverfahren des DFB dazwischen und so konnte sich die U23 der Bremer, dank zwei Zwangsabstiegen, gerade noch so retten. Dementsprechend groß war auch die Freude an diesem Samstag als man im Gästeblock gerade einmal 7 Gästefans stehen sehen konnte.

Nach der enormen Hitzewelle fanden trotz des Regens über 5.000 Anhänger des Heidenheimer Fussballclubs den Weg in das geliebte Albstadion. Grund dafür ist mit Sicherheit auch der erwartete Sieg, passend zum aktuellen Höhenflug.

Leider begann dieser normalerweise nicht gerade aufregende Spieltag mit einem Skandal. Warum auch immer wurde an diesem Samstag unsere Hymne nicht gespielt. Technische Schwierigkeiten können nicht das Problem sein, da die unzählige Werbung wie gewohnt präsentiert wurde. Warum also nicht unsere Hymne?

Ein Umstand den wir so auf keinen Fall akzeptieren können und werden.

Wie circa alles an dem Tag war auch der Support mehr als nur dürftig. Eine nicht wirklich große Masse, welche man auch nicht motivieren konnte. Die Folge war ein unterdurchschnittlicher Support bei dem wir es nicht mal schafften eine Fahne permanent zu schwenken.
Warum das so war ist uns allerdings schleierhaft. Wahrscheinlich blenden die Meisten aus wer wir eigentlich sind. Eine kleine Stadt im Süden die vor 10 Jahren noch in der Landesliga auf einem Sportplatz kickte und nicht eine Mannschaft die seit dem Beginn der Champions League immer vorne mit dabei ist. Eigentlich sollte man noch viel mehr ausrasten und alles geben wenn es mal so läuft wie gerade und nicht dann den erfolgsverwöhnten Anhänger darstellen.

Das Spiel auf dem Platz blieb für ein Duell mit dem Tabellenletzten auch in Halbzeit zwei hochkarätig doch auch das änderte nicht viel. Auf den Rängen sang man immer noch mehr schlecht als recht und so brachte man das Spiel mit viel Mühe über die Bühne.

Abschließend bleibt zu hoffen, dass man diesen Zustand gegen die nächsten Amateure, diesmal die vom VfB, deutlich verbessern kann.

Deshalb alle anmelden für den Szenebus zu den Kleinen aus Stuttgart!!

Unnötiges Unentschieden in Babelsberg

Bilder vom enttäuschenden 2:2 gegen Babelsberg folgen

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Zuschauer: 2.154

Gäste: 150

Das Ende der englischen Wochen war endlich in Sicht.

Bei hochsommerlichen 30 Grad ging es morgens um 6 los in Richtung Hauptstadt. Leider endete die lange Fahrt nicht dort sondern in einem Vorort von Potsdam. Dort angekommen ging erstmal das Parkplatzdrama los. Insgesamt mussten wir 4-mal umparken an diesem Tag. Jedes Mal hatten die Herren in Grün-Weiß etwas dagegen.

Nachdem dann das dann auch endlich geklärt war ging man dem üblichen Tagesablauf nach. Rein ins Stadion, mit den Ordnern streiten weil die Fahnen 5cm zu lang sind, Zaunfahnen aufhängen, loslegen. Lobenswert muss man an dieser Stelle die extrem freundlichen Ordner in Babelsberg hervorheben. So freundlich wird man an den Stadiontoren nur selten behandelt.

Zum Spiel ist nicht viel zu sagen. Man konnte gegen die zweigeteilten Heimfans gut mithalten und feierte dank eines phantastischen Spiels der eigenen Mannschaft einfach nur eine riesen Party. Das Wetter war herrlich, die eigene Mannschaft demütigte schon fast den Gegner und dank der Spielbeherrschung führte man bald ohne Probleme 0:2 im gegnerischen Stadion. Der Tifo war klasse, die Blockbildung im Gegensatz zum letzten Gastspiel perfekt und der Support mehr als annehmbar. Der Wechselgesang mit den restlichen Anhängern des Fussballclubs, zu denen auch überraschenderweise fast 10 Berliner gehörten, klappte ebenfalls sehr gut.

Leider schwang all das in der 70 Minute um. Die Mannschaft auf dem Felde war wie ausgewechselt. Das arrogante, überhebliche Auftreten der viel zu siegessicheren Mannschaft lies sowohl die Stimmung als auch das Spiel an sich kippen und so musste es einfach passieren. Mit einem Doppelschlag stand es auf einmal 2:2 und man musste um den letzten Punkt zittern. Verständlich, dass diese Spielweise auch auf den Rängen für viel Ärger sorgte.

Nachdem man wenigstens den einen, letzten Punkt über die Zeit gerettet hatte ging es dann friedlich zum Einkaufen und anschließend nach Hause.

 

Bitteres Unentschieden gegen Jena

Bilder vom entäuschenden 0:0 gegen Jena folgen

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Zuschauer: 7.200

Gäste: 400

Und schon wieder ein Dienstagabend und schon wieder eine englische Woche. Diesmal zur Abwechslung allerdings ein Heimspiel. Die Gäste aus Jena, welche auch Unterstützung von der Schickeria München erhielten, erschienen zahlreich für ein Spiel unter der Woche. Respekt hierfür an die Thüringer.

Überraschend war außerdem, dass heute ziemlich viele den Weg ins Albstadion fanden. Die halb leer erwartete Ost war bereits brechend voll während die Schlange vor den Eingangstoren nicht kürzer werden wollte. Dementsprechend konnte sich der Auftritt für einen Dienstagabend sehr gut sehen lassen.

Zu Beginn gab es eine kleine „Choreo“. Ein spontan, freihand gemaltes Spruchband, Wurfrollen, Konfettis und das übliche an Tifo um ein ordentliches Blockkaos zu erzeugen. Auch danach lebte die Kurve wie man so schön sagte.  Langsam aber sicher wurde auch den Heimfans die neuen Lieder näher gebracht, neue optische Stilmittel wurden bei alten Liedern eingeführt und auch sonst tat man nahezu alles um die Mannschaft nach vorne zu treiben.

Leider hielt der Gegner vom andren Ende der Tabelle gut dagegen. Scheinbar spürten das auch die Gästefans und so hörte man in den Pausen zwischen den Liedern immer wieder etwas über den „FC Carl Zeiss“.

Auch in der zweiten Halbzeit ging es mit Vollgas weiter. Unser geliebter Fussballclub riss das Spiel komplett an sich und so erspielten sie sich eine Chance nach der Andren. Dementsprechend schaukelte sich auch die Stimmung hinter dem Tor hoch. Obwohl man immer mehr Leute mitziehen konnte reichte es am Schluss nicht um die Thüringer in die Knie zu zwingen.

Während das Spiel auf dem Feld enttäuschend, zumindest für uns, war wusste wenigstens das Duell auf den Tribünen zu überzeugen. Die Jena-Anhänger um die Jungs der Horda Azzuro wussten mit schönem optischen Support und einer ordentlichen Akustik zu überzeugen während auch die Ost für ein Spiel unter der Woche gut mitzog.

Nach dem Spiel blieb zur Abwechslung mal alles ruhig. Eigentlich traurig, dass man einen fehlerlosen Polizeieinsatz extra erwähnen muss.

 

Auswärtssieg beim Zweitligaabsteiger

Bilder von der 3:0 Demütigung der Ulmer Spielkameraden sind online

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Zuschauer: 3.154

Gäste: 150

Nach dem Aufsteiger ging es in den Ruhrpott zu dem Absteiger.

Leider lief es bereits bei der Anreise nicht gerade optimal. Man ist gezwungen 500km in eine der hässlichsten Städte Deutschlands zu fahren und was passiert: Vollsperrung A3…  So verbrachte man weit über eine Stunde im Stau und wurde, als man dann endlich in Oberhausen angekommen war, von völlig desinteressierten, schlecht informierten Zivis zum Parken direkt vor den Heimblock gelotst.

Nachdem man endlich umgeparkt hatte gingen die bereits Anwesenden kurz vor Anpfiff schon mal ins Stadion während gut die Hälfte der Privatfahrer immer noch im Stau stand. So begann man den Support der Mannschaft nur mit halber Kraft. Erstaunlicherweise reichte es für RWO. Ein völlig desinteressierter, emotionsloser Heimblock welcher nach dem 0:1 nur noch pöbelte und nach dem 0:2 den Support komplett einstellte. In der circa 70, Minute wurden die Zaunfahnen dann sogar ganz abgehängt.

Auch von uns nicht gerade ein Traumauftritt. Die schwüle Hitze drückte schwer auf die Aktivität und auch so keine wirkliche Disziplin. Unser Capo fiel wegen Krankheit so gut wie aus und eine geschlossene Blockbildung fehlte leider vollkommen. Nichts desto trotz machte man das Beste draus.

Auch in Halbzeit 2 änderte sich nicht viel. Man sang um ehrlich zu sein mehr schlecht als recht, da ein Lied durchschnittlich gerade mal 30 Sekunden gehalten wurde. Lediglich der Fahneneinsatz war annehmbar.

Nach dem 0:3 Selbstläufer ging es dann dafür ohne Stau wieder Richtung Heimat.