Weiterer Heimsieg gegen den Liganeuling aus Chemnitz

Bilder vom „3er“  gegen den Chemnitzer FC sind online.

Bilder

Zuschauer: 6.200

Gäste: 500

Schlag auf Schlag geht es 4 Tage nach dem Gastspiel in Unterhaching schon wieder weiter. Diesmal ist einer der drei Neulinge zu Gast in der wunderschönen Schwabenstadt.

Zum ersten Pflichtspiel der beiden Fussballclubs traf man sich wieder frühzeitig vor dem Stadion. Bei ein paar Bier und guter Musik stimmte man sich am neuen SzeneContainer ein. Das Wetter war gut, die Bullen entspannt, obwohl es die gleiche Einheit der Vorwoche war, und die Stimmung gut.

Trotz des schönen Wetters war es „nur“ ein durchschnittlicher Heimauftritt. Gründe hierfür könnte man eventuell in der Ferienzeit suchen. Dennoch startete man hoch motiviert um dem ordentlich gefüllten Gästeblock Paroli zu bieten. Dieser war gut gefüllt und machte bei Schlachtrufen nahezu komplett mit. Ordentlicher Auftritt des Aufsteigers!

Wie bereits angesprochen war bei so gutem Wetter eventuell mit mehr zu rechnen aber dennoch machte man das Beste daraus und so wurde man bereits 5 Minuten nach Anpfiff belohnt. Trotz des zeitnahen Gegenschlages ging es auf der Ost mit guter Stimmung weiter. Der Tifo bei Heimspielen entwickelt sich weiterhin prächtig und so konnte man auch heute den ein oder anderen neuen Doppelhalter hinter dem Tor erblicken.

Der Ausbau der Führung auf dem Platz, die immer schlechter werdende Stimmung im Gästesektor und die Meldung der zwischenzeitlichen Spitzenposition steigerte die gute Stimmung zu einer Art Party. So konnte man deutlich mehr Hände und auch Stimmen als zu Beginn der Partie mitreißen. Auch das späte Anschlusstor änderte an dieser Tatsache nichts mehr und so konnte man nach dem Schlusspfiff einen hervorragenden zweiten Platz feiern.

Nach der Partie wurde es dann noch mal kurios. Wir saßen gut gelaunt auf unserem Vorplatz während die Chemnitzer, warum auch immer, nicht abreisen wollten. Irgendwann versuchten die genervten Bullen selbige dann zur abreise zu bewege. Alle anwesenden Polizeikräfte bewegten sich in Richtung Parkplatz. Die Chemnitzer kamen ihnen entgegen und wurden mit den Worten „Wir verabschieden uns noch kurz, haben ja ne Fanfreundschaft“ durchgelassen.

Auch hierzu mal wieder kein Kommentar!

Wer 1 und 1 zusammen zählen kann weiß was nun folgte. Ein ordentlicher Angriff von circa 15 Chemnitzern auf unseren Containern. Entgegen derer Erwartungen rannten wir nicht und so hatten wir gut 3 Minuten für uns allein. Stühle und Steine flogen, ein Chemnitzer wurde mit einer Platzwunde am Kopf ins KKH eingeliefert. Ein sehr begabter, mit scheinbar nur niedrigem IQ gesegneter, Staatsdiener in grün wurde, mal wieder, von seinem eigenen Hund gebissen.

Die Chemnitzer fuhren, zumindest so weit wir wissen, ohne Folgen ab und uns wurden „Folgen“ angedroht, da wir ja „mit ziemlicher Freude agierten“

 

Wieder bitteres Unentschieden in der Münchner Vorstadt

Bilder vom Unentschieden bei der Unterhachinger Spielvereinigung sind online.

Bilder

Zuschauer: 1.500

Gäste: 200

Ein neuer Dienstag, eine neue “Englische Woche” aber endlich wieder Auswärtsfahrt! Bei unserem Losglück mussten wir “nur” 200km zurücklegen. Auf der anderen Seite erwischen wir gerade Unterhaching leider immer unter der Woche.

Nichts desto trotz machten sich einige Privatautos auf den Weg. Dank der genialen Anstoßzeit landete man auf der Anreise in der Münchner Rushhour und verpasste so beinahe den Anpfiff. Leicht genervt durch die Verzögerung, die zickigen Bullen und die neunmalklugen Ordner startete man dann doch größtenteils lautstark. Ein paar warteten draußen bis die Polizei endlich per Funk geklärt hatte was eigentlich “Sektion Stadionverbot” bedeutet…

Dazu einfach mal kein Kommentar!

Wie immer und eigentlich jeder konnte man, auch unter der Woche, das Spiel problemlos zu einem Heimspiel machen. So probierte man neben einem neuen Wechselgesang mit den anderen Anhängern des Fussballclubs auch noch das ein oder andere neue Lied. Der Tifo litt ein bisschen unter den irrsinnigen Beschränkungen der Hachinger Stadionordnung aber ansonsten kann man von einem guten Auftritt in der ersten Hälfte reden.

In der zweiten Halbzeit ging man eigentlich sofort in Führung und so erhielt die Stimmung noch mal einen kleinen Auftrieb. Bis dato konnte man immerhin von einem perfekten Saisonstart sprechen. Man feierte den geliebten Fussballclub bis kurz vor Ende. Wie beim letzten Gastspiel im Stadion am Sportpark gelang es der Heimmannschaft kurz vor Schluss ein Tor zu erzielen. So fuhr man leicht verärgert mit einem nur fast perfekten Start wieder nach Hause.

 

DFB-Pokal-Sensation gegen Bremen

Bilder vom sensationellen 2:1 Sieg gegen Werder Bremen folgen aufgrund einer kaputten Festplatte wohl nie …

Zuschauer: 10.000 (ausverkauft)
Gäste: 1.000

Eigentlich nur ein Samstagmorgen. Eigentlich nur ein weiteres Heimspiel im Albstadion.

Auf der anderen Seite allerdings ein geschichtsträchtiger Tag. DFB-Pokal ist im kleinen Heidenheim alles andere als „nur ein Spiel“. Folglich war die Spannung in der Stadt förmlich zu spüren. Die Vorbereitungen für die Choreo liefen auf Hochtouren und die Motivation es Werder sowohl auf dem Platz als auch auf den Rängen zu zeigen war riesig. Deshalb fanden sich bereits um 10 Uhr die Ersten am Stadion zusammen um alles in die Wege zu leiten.

Der Vorplatz war voll, die Choreoshirts verkauften sich fast von selbst und die Choreovorbereitung lief eigentlich reibungslos.

Unsere erste Choreo mit Papptafeln ging erfolgreich zum Anpfiff hoch und so kann man schon von einem erfolgreichen Start des Pokalkrachers sprechen. Auch sonst ging heute auf der Ost alles recht ordentlich. Ziemlich viele Hände konnte man heute sehen, von der daraus resultierenden Steigerung der Lautstärke braucht man gar nicht sprechen. Leider musste dann relativ früh genau das passieren was die meisten sowieso erwarteten. Der klare Favorit ging in Führung. Nichts desto trotz spielte unsre Elf frech weiter nach vorn und so konnte man die knappe Führung mit in die Halbzeit nehmen.

In der zweiten Halbzeit konnte man, zumindest zu Beginn, das Lautstärkelevel leider nicht halten. Die Hoffnung war deutlich kleiner als zu Anfang der Partie aber dennoch vorhanden und so entflammte die Leidenschaft auf der Ost nach dem gehaltenen Elfmeter erneut. Vielleicht gelang auch gerade deshalb das kleine Wunder. Unsere Elf drehte das Spiel innerhalb von 2 Minuten.

Nach dem Spiel hielten die Bremer Ultras ihre Mannschaft mittels einer Sitzblocke auf.  Typischerweise zeigten sich die arroganten Profis natürlich nicht und so wurde die Mannschaft erst nach 20 Minuten des Protests widerwillig durchgelassen. Ordentliche Aktion und typisch Feige Reaktion der Profis

 

Drittliga-Auftakt gegen Offenbach

Bilder vom 2:1 Auftaktsieg gegen Offenbach werden aufgrund einer kaputten Festplatte wohl nie online kommen …

Zuschauer: 6.200

Gäste: 500

Endlich hieß es wieder: Alle man ins Albstadion, auf die Ost und alles geben für den Heidenheimer Fussballclub! Neu zu diesem Spieltag war unser Stadionvorplatz. Nach langem Warten steht dort endlich unser SzeneContainer. Nach 2 langen Saisons hat die Kofferraumdealerei ein Ende und Aufkleber, Buttons, Tshirts usw können ordentlich verkauft werden.

Nach der viel zu langen Sommerpause wurde uns die „riesen Ehre“ zuteil das Eröffnungsspiel der Liga auszurichten. Heißt im Klartext:

Scheiß Anstoßzeiten (Freitagabend 17:45 Uhr), keine Schweigeminute für unsere 2 verstorbenen Freunde, da der DFB ein zu strenges Rahmenprogramm vorgibt für dieses ach so wichtige Event und Fernsehsender welche sich als Präsident von Raum und Zeit fühlen.

Pünktlich zum Einlauf ging dann unsere Trauerchoreo für Steffen & Rik hoch. Nachdem sich eine offizielle Schweigeminute einrichten ließ, schwieg eben nur die Ost während der ersten Spielminute. Nichts desto trotz gab man anschließend natürlich Vollgas.  Die Mannschaft sah das leider anders und so fing man nach nicht mal 30 Minuten das erste Gegentor der laufenden Spielzeit.

In der zweiten Halbzeit feierte ein neuer Vorschreier dann seine Heimspielpremiere. Hendrik ist sicherlich nicht zu ersetzen, was selbstverständlich auch keiner versucht, doch trotzdem musste dieser schwere Schritt irgendwann kommen. Hochmotiviert ging es weiter und zum Glück hatte sich auch die Mannschaft mittlerweile gefangen. Unterstützt durch eine recht annehmbare Lautstärke und einen ordentlichen Tifo gelang es unserem Fussballclub das Spiel zu drehen.

Nach dem, bis dato, eigentlich perfekten Spieltag meinten unsere grünen besten Freunde wieder einmal ihre Miniaturgenitalien kompensieren zu müssen. Heidenheimer Fans dürfen sich in ihrer eigenen Stadt nicht mehr frei bewegen. Obwohl keine Offenbacher in der Nähe waren wurde eine Polizeikette gebildet um das Durchkommen zu verhindern. Als dann ein stark alkoholisierter Heidenheimer sich seinem Ärger Luft machte ging die schwer gepanzerte Staatswalze los. „The same procedure as everytime:“ Knüppeln, knüppeln und eine Festnahme.

Aus nichts wurde ein „gewaltbereiter Heidenheimer Mob“ und eine „versuchte Körperverletzung mit Beamtenbeleidigung“. Ein weiterer „Straftäter“ wird laut Polizeibericht noch gesucht.

 

WfV-Pokalfinale

Nach einem 1:0 Sieg gegen Göppingen zieht der 1. FC Heidenheim 1846 in den DFB-Pokal ein!

Aufgrund eines schweren Autounfalls, welcher mittlerweile sogar noch ein zweites Todesopfer forderte,

wurde das Spiel nicht supportet, dementsprechend auch kein Bericht …

 

Gute Besserung Steve!

Rik & Steffen – Ihr seid für immer ein Teil von uns!

Veröffentlicht unter Pokal

Klatsche zum Saisonabschluss

Bilder von der 4:0 Niederlage, die eigentlich niemand mehr interessiert, sind online.

Zuschauer: 22.100 (ausverkauft)

Gäste: 150

 

Auch zu diesem Spiel gibt es nicht wirklich viel zu sagen .. Die Fahrt war wie immer ereignislos und kaum hat das Spiel angefangen stand es auch schon 3:0 für den BTSV

http://www.youtube.com/watch?v=RyeuZDUP9gM

Dieses Video beschreibt die Situation wohl am Besten. Man ist 4:0 hinten, der Gegner führt einen vor, das Stadion ist – zur Meisterfeier – ausverkauft und selbst die Haupttribüne ist lauter als man selbst.. Folglich blieb uns nicht arg viel mehr übrig als uns ein wenig selbst zu feiern und wenigstens so noch ein bisschen Spaß zu haben. Leider war auch das nicht wirklich möglich da, aufgrund eines Unfalles, die Stimmung verständlicherweise auf dem Tiefpunkt war.

An dieser Stelle muss man noch ein riesen DANKESCHÖN an Cattiva ausrichten. Cabs hingen gemäß dem Motto “Getrennt in den Farben, vereint in der Sache” zu Beginn der zweiten Halbzeit ein “RIP Steffen” Banner an ihren Zaun. Des Weiteren schwiegen sie die komplette Zeit während der Banner hing! Große Geste – Tausend Dank!

Nach dem Abpfiff feierte/unterhielt man sich dann noch ein wenig mit den BTSV-Fans, welche auf dem Rasen zum Gästeblock liefen. Manche schenkten uns sogar ihre Schaals und/oder Trikots/T-Shirts. Ebenfalls eine große Geste.

Heimsieg gegen die Kickers

Bilder vom Sieg am letzten Heimspieltag sind online

Zuschauer: 6.300

Gäste: 700

 

Wir möchten diesmal auf einen langen Text verzichten. . alles in allem bleibt einfach nur zu sagen DANKE!

Es war eine spannende, nervenaufreibende 2. 3-Liga-Saison. Die Hinrunde, voll gepackt mit Siegen und die Rückrunde in der wir zum ersten Mal seit langem die Mannschaft anschrieen, auspfiffen und kurzzeitig sogar boykottierten.

In diesem Sinne bis zur nächsten Saison in der wir ein weiteres Mal beweisen, dass wir in die 3. Liga gehören!

SICHERT EUCH FRÜHZEITIG EURE DAUERKARTE FÜR DIE OST!!

RUHT IN FRIEDEN HENDRIK & Steffen

Für uns die die Szene als eine große Familie sehen, ist eines unserer Oberhäupter von uns gegangen. Unser Capo und treuer Freund Rik weilt nicht mehr unter uns. Für viele, die dir nahe standen, warst du wie ein Bruder auf den man sich immer, egal in welcher Situation, verlassen konnte.

Dein ultimativer Wille und deine Loyalität machten dich zu einer besonderen Persönlichkeit zu der wir alle aufsahen, der viele wie einem großen Bruder nacheiferten und mit der wir es genossen unsere Zeit zu verbringen, egal ob beim Fußball oder abseits des Stadions. Wir gingen gemeinsam durch alle Höhen und Tiefen die uns das Leben auferlegte, zuversichtlich das wir es alle zusammen schaffen würden! Dieser Zusammenhalt machte jeden von uns stark. Dein Verlust ist für jeden von uns eine persönliche Schwächung.

Sowohl in deiner leiblichen- als auch in unserer Fußballfamilie hinterlässt du eine Lücke die nie mehr geschlossen werden kann. Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr wie es war und wir befinden uns in einer Situation die wir uns nicht mal in unseren Albträumen hätten vorstellen können. Du warst Teil von einem „Ganzen“ dass durch deine Abwesenheit nicht mehr existent ist und auch nie mehr existieren wird. Es wird vielleicht ein neues „Ganzes“ entstehen, aber es wird nie wieder so wie mit dir.Auch wenn sich unsere Wege jetzt auf so grausame und tragische Weise trennen mussten , weiß ich das dieses „Ganze“ für immer in unseren Herzen und Gedanken bestehen bleiben wird, und uns an eine bessere Zeit erinnert. An eine Zeit in der wir mit dir gesungen, gelacht, geweint, gestritten uns wieder vesöhnt, ja einfach gelebt haben.

Wir alle die hier anwesend sind werden dich unendlich vermissen und sind dem Schicksal dankbar dafür das sich unsere Lebenswege gekreuzt haben. Ungläubig darüber das sie sich so schnell wieder trennen mussten beten wir dafür dich irgendwann , auf welche Art und Weise auch immer, an einem besseren Ort wiederzusehen. In unseren Gedanken wirst du für immer bei uns sein.

 

Ihr werdet für immer, als unsere Brüder, tief in unseren Herzen weiterleben!

Ruht in Frieden Hendrik und Steffen!

Unsere besondere Anteilnahme gehört in diesen schweren Stunden natürlich auch den Familien, Freunden und Bekannten!

Und noch ein Unentschieden in Burghausen

Bilder vom Unentschieden bei der Wacker Werkself gibts NICHT!

Zuschauer: 2.470

Gäste: 100

Burghausen, das vorletzte Auswärtsspiel der Saison stand an. Die Runde, welche für uns bekanntlich bereits gelaufen ist, fordert Burghausen dagegen immer noch. Die Wacker-Werkself befindet sich noch mitten im Abstiegskampf.

Guter Dinge organisierte man wieder einen eigenen Bus. Samstagmorgen in der Früh‘ wurden Wecken belegt und reichlich Bier geladen.. doch für wen? Die Zahl der Auswärtsfahrer, welche bei einer eher geringen Entfernung nach Burghausen eigentlich hoch sein sollte, war leider keineswegs akzeptabel. Der Bus war nur gut zur Hälfte voll, schwach! Bleibt nur zu hoffen, dass es sich hierbei um einen Ausrutscher handelte!
Nach einer ereignislosen Fahrt kam man in Burghausen an. Rein ins Stadion, die Zaunfahnen aufgehängt, schnell noch zum Bierstand und dann hieß es: Sonne genießen. So verbrachte man die restliche Zeit zum Anpfiff liegend im Gästeblock.
Dort fanden sich nur knappe 100 Heidenheimer ein, wovon 30 ihr Team lautstark unterstützen wollten. Nach ein paar Minuten verabschiedeten sich jedoch einige aus dem sowieso schon kleinen Block, aus welchen Gründen auch immer. Die „ Übriggebliebenen “ feierten jedoch weiter und machten wohl das Beste aus der Situation. Schuhe, Bauchtaschen, Socken, Mützen, Gürtel, Shirts, Schlüssel und was man sich sonst noch an Kleidung vorstellen kann flog zeitweise durch die Gegend.

Für Burghausen handelte es sich um ein kleines Endspiel, dementsprechend stark war ihr Auftritt! Gutes Liedgut und schöner Tifo, Respekt. Lediglich nach unserem zwischenzeitlichen Führungstreffer blieb es kurz Still rund um die Jungs von UBS, was allerdings auch verständlich ist. Bleibt zu hoffen, dass die Jungs die Liga halten und an ihrer Stelle Bremen II den Weg in die Regionalliga gehen muss.